Opel Monza Concept (IAA 2013): Sitzprobe

Opel Monza Concept: IAA 2013 Opel Monza Concept Flügeltürer Studie Opel Monza Concept

Opel Monza Concept (IAA 2013): Sitzprobe

— 09.09.2013

Wir saßen im Opel Monza!

Herzklopfen im Cockpit von morgen: autobild.de-Autor Carsten Paulun hat das Opel Monza Concept in den Laster gefahren, der es zur Premiere nach Frankfurt gebracht hat.

Mit einem Fingerstreich über den hinteren Kotflügel schwingt die riesige Flügeltür lautlos nach oben. Das klappt natürlich auch mit einer App auf dem Tablet-Computer. Ich steige ein. Bloß nichts kaputt machen an dem millionenteuren Einzelstück. Und hoppla, der Monza ist ganz schön eng. Zumindest am Kopf.

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Vergessen Sie Raumschiff Enterprise! Der Monza zeigt das Cockpit der Zukunft.

Mein Blick wandert übers Cockpit, das in geschwungenen Formen von Tür zu Tür reicht. Schalter und Drehregler gibt es nicht mehr, bis auf den Wahlhebel für die Automatik und den Türöffner. Auf das komplette Cockpit mit Mittelkonsole und Ablagen lassen sich auf den freien Flächen Schalter und Anzeigen einblenden, völlig frei wählbar. Bildschirme gibt es nicht mehr. CD-Cover vorm Beifahrer, Navi-Karte vorm Fahrer, Facebookseite in der Mittelkonsole? Oder vielleicht doch lieber umgedreht? Alles kein Problem. Und das Beste: Teile davon sollen schon in den nächsten Opel-Modellen kommen.

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Millimeterarbeit: Gar nicht so einfach, das millionenteure Stück da hinein zu bugsieren.

Genug geträumt. Jetzt ist Konzentration gefragt. Mit dem einzigen Hebel in der Mittelkonsole lege ich den Vorwärtsgang ein, gebe leicht Gas. Vom Elektromotor höre ich nichts, der Monza surrt leicht vorwärts. 50 Opelaner-Augenpaare verfolgen mich. Jetzt bloß nirgends anecken. Ein Blick in die Außenspiegel – ja, wo sind die denn? Ach ja, zwei Einspielungen im Cockpit ersetzen sie. Trotzdem nicht leicht, den gut zwei Meter breiten Monza in den engen Laster zu bugsieren. Das Fahrwerk ist hart wie ein Brett, ich spüre jede Fuge vor dem Opel-Verwaltungsgebäude. Jetzt die Rampe hoch, die Opelaner halten die Luft an. Viel Platz unterm Wagenboden bleibt nicht. Hoffentlich setze ich nicht auf.

Preise im Wert von über 15.000 Euro

Bei den paar Metern kommt der Dreizylinder-Erdgasmotor gar nicht zum Einsatz, den Opel als Reichweitenverlängerer vorgesehen hat. Trotzdem schwitze ich leicht. Noch ein paar Zentimeter, dann steht der Monza richtig, ich wähle das Parkprogramm der Automatik und nehme den Fuß von der Bremse. Und der Monza rollt rückwärts! Entsetzte Gesichter draußen bei den Opelanern. Ich kann den Fuß erst wieder von der Bremse nehmen, als der Monza mit Gurten festgezurrt sicher auf dem Laster steht.

Überblick: Alle Stars der IAA

Autor: Carsten Paulun

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