Opel OPC-Modelle

Opel OPC-Modelle

— 07.11.2005

Konkurrenzlose Familien-Blitze

Opel baut die OPC-Modellpallette weiter aus: Meriva und Corsa komplettieren das Programm, der Tigra OPC steht noch in den Sternen.

Ein Van mit sieben Sitzen, einem gutgelaunten Fahrer und 240 PS unter der hohen Haube – das gibt es nur bei Opel. Der neue Zafira OPC, der gerade vorgestellt wird, steht auch in der zweiten Generation noch immer konkurrenzlos da. Mögliche Gegner wie Volkswagen Touran (maximal 150 PS) oder Corolla Verso (bis zu 177 PS) bleiben braver. Aber: Ein Familien-Blitz, der 231 km/h Spitze macht – fährt der nicht ins Abseits? Ganz im Gegenteil. Der Renn-Van hat sich zu einem echten Erfolgsmodell entwickelt.

Rund 19.000 OPC-Autos (bislang Astra und Zafira) hat Opel verkauft, seit 1999 das OPC-Signet ("Opel Performance Center") eingeführt wurde. Beliebtestes Modell: siehe da, der Zafira. Nun soll OPC zu einer eigenen Reihe ausgebaut werden. Gleichzeitig mit dem Zafira präsentiert Opel den Vectra als OPC mit 2,8-Liter-V6 und 255 PS. Mit Preisen ab 37.800 Euro für die Limousine (Caravan: 38.600 Euro) hat es der Opel allerdings schwer gegen starke 3er-BMW oder Audi A4. Mehr Chancen dürfte der Meriva OPC haben, den Opel auf der Essen Motor Show Ende November 2005 vorstellt. Denn auch dieser Kraftzwerg hat bei den kleinen Vans keine gleichstarken Gegner. Sein 1,6-Liter-Turbo mit 160 PS wird ab 2007 auch dem neuen Corsa OPC Beine machen.

Nach der Maxime, von jedem Modell eine sportliche OPC-Version zu bauen, wäre dann der Tigra TwinTop dran. Doch dieses Power-Cabrio steht noch in den Sternen. Die Konkurrenz läßt den Zafira OPC ziehen. Ford macht im C-Max weiter beim 145-PS-Benziner Schluß, auch VW hat keinen Touran GTI im Köcher (den baut "VW Individual" auf Anfrage). Der TDI kommt 2006 immerhin mit 170 PS.

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