Opel OPC Race Camp — 21.08.2009

Entscheidung am Limit

Die zweite Stufe des OPC Race Camps führte bereits weniger Kandidaten als geplant auf das Opel-Testgelände nach Pferdsfeld. Trotzdem wurde auch in dieser Runde wieder kräftig aussortiert.

Die ersten 30 Konkurrenten hatten die Teilnehmer der zweiten OPC-Race-Camp-Runde schon besiegt, bevor sie überhaupt am Opel-Testgelände in Pferdsfeld angekommen waren. Dort sollten eigentlich 100 Kandidaten die zweite Stufe des Rennfahrer-Castings bestreiten. Doch anders, als es das Instruktorenteam rund um Race-Camp-Gründer Manuel Reuter gedacht hatte, qualifizierten sich in der ersten Runde des Race Camps nicht 100, sondern nur 70 Teilnehmer für die nächste Stufe. Mehr konnten den hohen Ansprüchen einfach nicht gerecht werden. Dass eben diese Ansprüche in Stufe zwei des Race Camps nochmals ein Stück höher liegen, bekommen die 35 Kandidaten der heutigen Gruppe seit den frühen Morgenstunden zu spüren.

Umstieg auf den Renn-Astra

Drei schnelle Runden mussten die Teilnehmer im Renn-Astra hinlegen.

Drei schnelle Runden mussten die Teilnehmer im Renn-Astra hinlegen.

Aufgeteilt in zwei Gruppen, trainieren die Teilnehmer auf zwei Handling-Strecken ihre Fahrzeugbeherrschung am Limit. Unter der Aufsicht der Instruktoren geht es dabei um die Ideallinie, gesetzte Bremspunkte sowie den Umgang mit dem Gaspedal. Während es im Parallel-Slalom noch einigermaßen gesittet vorangeht, fliegen bei den Trainingsrunden auf dem großen Handlingsparcours die ersten rot-weißen Hütchen. Genau hier müssen die Kandidaten später beim "Race of Champions" zeigen, dass sie auch mit einem RCN Renn-Astra OPC (Slick-Bereifung, Überrollkäfig, Rennbremse und -fahrwerk) zurechtkommen.

Nächste Stufe: Nürburgring

Einige schlechte Rundenzeiten im Finale beweisen schnell das Gegenteil. Manuel Reuter: "Der Umstieg auf das RCN-Auto fällt einigen Teilnehmern schwerer, als wir es erwartet haben." Und so kam es, wie es am Ende einer jeden OPC-Race-Camp-Runde kommen muss. Es hieß Abschied nehmen, diesmal von 49 Teilnehmern. Die restlichen 21 Kandidaten dürfen in Runde drei zum Nürburgring. Dort müssen sie einige Tage nach dem Formel-1-Rennen zeigen, ob sie das Zeug zum Rennfahrer haben.

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