Opel: Das Personal-Karussel dreht sich

Opel: Personal-Karussell

— 22.11.2011

Neuer Chef im Opel-Aufsichtsrat

Inmitten der Sanierung des Autobauers Opel dreht sich das Personal-Karussell. Während GM Stephen Girsky zum neuen Aufsichtsratschef beförderte, kündigte der langjährige Betriebsratsvorsitzende Franz seinen Rückzug an.

(dpa) Der General-Motors-Manager Stephen Girsky ist neuer Aufsichtsratschef beim Autobauer Opel. Der GM-Vize wurde zum Nachfolger von Nick Reilly ernannt. Reilly scheidet aus dem Aufsichtsrat aus. Außerdem entsende US-Mutterkonzern mit Tim Lee und Daniel Ammann zwei weitere Vorstände in den Opel-Aufsichtsrat. Das Unternehmen gab bereits Anfang November bekannt, dass Reilly im Frühjahr 2012 in den Ruhestand geht. Der GM-Strategiechef Girsky ist seit Anfang 2010 Aufsichtsratsmitglied der Adam Opel AG. In einer Mitteilung machte er sich für die Zukunft von Opel stark: "GM steht zu Opel und möchte die Marke zu profitablem Wachstum führen. Um das Potenzial der Marke ausschöpfen zu können, werden wir weiter die Kostenstruktur optimieren, die Margen verbessern und Skaleneffekte innerhalb des Konzerns nutzen."

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Der Betriebsratschef Klaus Franz geht in die Altersteilzeit. 37 Jahre arbeitete er für Opel.

Neben Nick Reilly wird noch eine bedeutende Opel-Persönlichkeit das Unternehmen verlassen: der langjährige Betriebsratschef Klaus Franz. Er werde zum Jahresende 2011 in die passive Phase seiner Altersteilzeit gehen, sagte der 59-Jährige. Er könne diesen Schritt nach der erfolgreichen Rettung von Opel guten Gewissens tun. Franz gilt als das "Gesicht von Opel". 37 Jahre war er für Opel tätig. Er hatte in den Jahren 2008/2009 eine entscheidende Rolle im Kampf um dem in letzter Minute abgeblasenen Verkauf des kriselnden Autoherstellers gespielt. Eine weitere personelle Veränderung gibt es im Vorstand von Opel. Für den Bereich Fertigung wurde Peter Thom (48) als Nachfolger von Reinald Hoben (59) ernannt. Hoben geht Anfang 2012 in den Ruhestand. Sein Nachfolger Thom ist derzeit Fertigungsleiter von GM in China. Kaufmännisch läuft es für GM und die europäischen Töchter nicht so gut. Opel rutschte im dritten Quartal 2011 in die roten Zahlen, obwohl mehr Autos verkauft wurden als im Vorjahr. GM fuhr 213,8 Millionen Euro operativen Verlust (EBIT) mit seinem Europageschäft um die Hauptmarken Opel und Vauxhall ein.

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