Opel rechnet mit Aufwärtstrend

Opel rechnet mit Aufwärtstrend

— 13.12.2002

Schwarze Zahlen bis Ende 2003?

Opel will bis Ende 2003 aus der Verlustzone kommen. Noch 2001 hatten die Rüsselsheimer ein Minus von 674 Millionen Euro eingefahren.

Opel blickt optimistisch in die Zukunft. "Wir werden voraussichtlich dieses Jahr den Verlust um mehrere hundert Millionen Euro gesenkt haben und wollen im vierten Quartal 2003 operativ wieder schwarze Zahlen schreiben." Das sagte Opel-Vorstand Ditmar Porth in Bochum. Die Adam Opel AG mit Stammsitz in Rüsselsheim hatte 2001 im Autogeschäft einen Rekordverlust von 674 Millionen Euro eingefahren.

Im Bochumer Opel-Werk wurde 2002 die Produktion um rund sechs Prozent gedrosselt. Insgesamt wurden 292.000 Astra Caravan und Zafira gebaut, etwa 20.000 weniger als im Vorjahr. Damit habe das Bochumer Werk seinen Beitrag zum Abbau der Überkapazitäten von europaweit 300.000 Fahrzeugen geleistet, sagte Werksdirektor Jan Brems. Im Rahmen des Sanierungsprogramms Olympia wurde in Bochum die Zahl der Arbeitsplätze gegenüber dem Vorjahr um 1450 auf 10.800 abgebaut.

Insgesamt seien im abgelaufenen Jahr 82 Millionen Euro in den Standort Bochum investiert worden, davon allein 53 Millionen Euro in ein neues Presswerk, sagte Brems. Dies schlage sich auch in der Qualität des Produkts nieder. "Beispielsweise haben wir im Vergleich zu 1999 in diesem Jahr die Gewährleistungskosten beim Zafira um 48 Prozent senken können, beim Astra waren es sogar 53 Prozent."

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