Opel-Studie Antara GTC

Opel Antara GTC (Studie) Opel Antara GTC (Studie)

Opel-Studie Antara GTC

— 13.09.2005

Hübsch, aber noch nicht ganz real

Mit dem Antara zeigt Opel einen Ausblick auf die neue Frontera-Generation. Ausgiebig gefahren wurde die Studie bislang aber nur im Computer.

Was die Rüsselsheimer da auf die Räder gestellt haben, kann sich sehen lassen: Ein SUV im aktuellen Opel-Style, das kann ja nur der neue Frontera sein. Dennoch verschweigt der Hersteller die alte Bezeichnung und stellt die Offroad-Studie auf der IAA 2005 als "Antara GTC" vor.

GTC steht für "Gran Turismo Crossover". Allradantrieb hat der Antara, dazu einen 212 PS starken Diesel unter der Haube – das macht Lust auf Matsch und schweres Gelände. Trotzdem liege sein wahres Revier "eher auf der Straße als in schwerem Gelände", so Opel. Kein Rauhbein, sondern ein Schönling, der tatsächlich so in Serie gehen könnte. Immerhin verweist der Hersteller auf optische Einflüsse der Studie GTC Genève, die heute nur wenig verändert als Astra GTC auf den Straßen rollt.

Die Karosserie des Dreitürers ist mit ihren Abmessungen (4,53 Meter lang, 1,97 breit, 1,64 hoch) charakteristisch für einen Geländewagen: kurze Überhänge für große Böschungswinkel, kräftige Schultern, steile Fenster. Gleichzeitig vermittelt der Antara den Eindruck eines Coupés, was ihn zum Crossover macht. Ähnliches hat zum Beispiel auch Mazda mit dem CX-7 vor – eine Mischung aus Sportwagen (RX-8) und SUV.

Der 1,9-Liter-CDTI ist mit einer Sechsgangautomatik kombiniert. Obwohl noch im zarten Studienalter, gibt es sogar schon Fahrleistungen zu verkünden: 210 km/h Spitze dank 400 Nm Drehmoment und rund acht Sekunden für den Sprint bis Tempo 100. Ausprobieren konnte das allerdings noch keiner, die Werte wurden per Computersimulation ermittelt. Trotzdem sei der Antara schon "fahrbereit".

Auch der Innenraum verrät, daß es sich beim Antara GTC eher um eine komfortable Reisemaschine handelt als um einen kompromißlosen Offroader. Sitze und Laderaum sind variabel ausgelegt: Das Frontgestühl ist auf Monoschienen verankert und gibt mittels Easy Entry den Weg in den Fond frei. Die hinteren Sitze können automatisch komplett im Ladeboden versenkt werden (max. 2400 Liter Laderaum), Zafira läßt grüßen. Ebenfalls dem hauseigenen Kompakt-Van entlehnt ist das Panorama-Dachsystem – zwei große Glasflächen lassen reichlich Licht in den Innenraum.

Autor: Michael Voß

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