Carl-Peter Forster

Opel-Übernahme

— 04.06.2009

Forster soll führen

GM-Europe-Chef Carl-Peter Forster soll nach der Übernahme durch Magna die Geschicke von Opel und Vauxhall lenken. Damit fällt Magna die erste wichtige Personalentscheidung.

Kurz vor dem Einstieg bei Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall hat der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna eine erste wichtige Personalentscheidung gefällt. Carl-Peter Forster solle die neue Gesellschaft aus Opel und Vauxhall führen, sagte Magna-Co-Chef Siegfried Wolf nach Angaben von Teilnehmern einer Betriebsversammlung heute (4. Juni) in Rüsselsheim. Dort hatte Wolf gestern gemeinsam mit dem Opel-Betriebsratsvorsitzenden Klaus Franz geprochen. Bislang steht Hans Demant an der Spitze von Opel. Forster ist Europachef des Mutterkonzerns General Motors (GM). Neben Opel und Vauxhall gehört zu GM Europe noch Saab. Die Marke ist allerdings insolvent und soll getrennt verkauft werden. Um die Personalie Forster habe es keine Diskussionen gegeben, hieß es aus Unternehmenskreisen, schließlich sei die neue Gesellschaft vom Umfang her eher mit GM Europe als mit der Adam Opel GmbH vergleichbar.

Der Einstieg von Magna ist allerdings noch nicht perfekt. Es besteht nur eine vorläufige Vereinbarung mit GM. Die Bundesregierung hatte auf eine schnelle Entscheidung gedrängt, um den deutschen Hersteller vor dem Strudel der GM-Insolvenz zu bewahren.

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