Opel und GM: Neuheiten bis 2013

Opel Adam Illustration Corvette C7 Illustration Chevrolet Tru 140s (Conceptcar)

Opel und GM: Neuheiten bis 2013

— 07.06.2012

Lauter Hoffnungsträger

Opel will zurück in die Erfolgsspur. Den Weg in die schwarzen Zahlen soll das Kompakt-SUV Mokka ebnen. Ab 2013 folgt der kleine, feine Adam. Konzernmutter GM bringt die nächste Generation der Corvette.

Lassen wir das mit den Schreckensmeldungen, davon gab es bei Opel in letzter Zeit mehr als genug. Konzentrieren wir uns lieber auf die positiven Nachrichten, die uns aus Rüsselsheim erreichen. Und dazu gehören zweifelsohne die Neuheiten, die Opel in den nächsten Monaten auf den Markt bringt. Der Startschuss fällt mit der Astra-Limousine. Das Stufenheck erscheint Ende August 2012. Der Viertürer kommt wie gerufen: Besondere Sympathien genießt der Fahrzeugtyp in Süd- und Osteuropa, wo der Absatz in letzer Zeit stark nachgelassen hat. Zwei Monate später geht es weiter mit dem Kompakt-SUV Mokka. Obwohl der Mokka bei GM Korea vom Band fährt, handelt es sich tatsächlich um den ersten von Opel entwickelten Geländewagen. Das Lifestyle-Fahrzeug besitzt Eroberungspotenzial, zumal die Nische der ultra-kompakten SUVs noch recht dünn besetzt ist.

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Video: Opel Insignia Erlkönig

Insignia mit neuer Frische

Anfang 2013 erhält der Opel Insignia ein Facelift. Nach mehr als vier Jahren wird erstmals das Design überarbeitet. Kurz darauf debütiert der Opel Adam. Das knuffige Kerlchen basiert auf der Corsa-Plattform, ist aber alles andere als eine Low-Budget-Version des großen Bruders. Die Möglichkeiten zur Individualisierung sind zahlreich. Von diversen Assistenzsystemen über iPod-Integration bis hin zu mehrfarbigen Lackierungen gibt es jede Menge Kreuzchen auf der Optionsliste zu machen. Preislich steht der Wagen auf einer Stufe mit dem Fiat 500, lässt beim Platzangebot den Italiener aber hinter sich. Seit 2010 stellen die Rüsselsheimer kein Cabrio mehr her, 2013 wird sich das mit dem offenen Opel auf Basis des Astra ändern. Im Gegensatz zum Golf Cabrio aus Wolfsburg bekommt der Rüsselsheimer einen eigenen Namen und wird höher platziert als sein Technikspender, von dem auch die Motoren stammen.

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Video: Opel Mokka

Mini-SUV aus Rüsselsheim

Jenseits des Atlantik fährt Opel-Eigner General Motors drei Jahre nach Insolvenz und Verstaatlichung wieder Rekordgewinne ein. Etwas überraschend möchte man meinen, doch der Aufschwung basiert unter anderem auf dem Nachholbedarf der amerikanischen Konsumenten, die während der Krise andere Sorgen hatten, als sich ein Auto anzuschaffen. Daneben wurde knallhart saniert und nur die zukunftsträchtigsten Konzernmarken überlebten. Von 13 Marken im Jahr 2000 mit zwölf Modellpalletten blieben acht übrig, die sich künftig vier Modellpaletten teilen. Darunter befindet sich Cadillac, die noch dieses Jahr mit dem ATS eine Mittelklasse-Limousine mit Heckantrieb nach Deutschland bringen. Mit dem Chevrolet Trax feiert der Mokka 2013 ein weiteres Mal Premiere. Die gesamte Technik wird vom Rüsselsheimer übernommen. Im selben Jahr steht die siebte Generation der Sportwagenlegende Corvette an. Allen Gerüchten zum Trotz bleibt es beim V8-Front-Mittelmotor ohne Aufladung.

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