Klaus Franz

Opel-Werk Antwerpen schließt

— 21.01.2010

Aus für Antwerpen

Opel will das Werk im belgischen Antwerpen schließen. Betriebsratschef Klaus Franz ist empört und verweigert Opel-Chef Reilly jede Unterstützung bei seinen Schließungsplänen.

(dpa/sb) Opel-Chef Nick Reilly hat die Schließung des Werkes im belgischen Antwerpen angekündigt. Die Pläne haben bei Opel zum offenen Bruch zwischen Management und Betriebsrat geführt. Der europäische Betriebsratschef Klaus Franz warf Reilly in einer Mitteilung wirtschaftlich unsinniges Handeln und offenen Vertragsbruch vor. Ein eigentlich für Antwerpen vorgesehener Klein-Geländewagen der Marke solle nun wie der größere Antara bei General Motors in Korea produziert werden. Die Antwerpener Beschäftigten hätten für den Zuschlag aber bereits seit dem Jahr 2007 auf 26 Millionen Euro jährlich verzichtet, so Franz. Zudem habe die flämische Regierung eine halbe Milliarde Euro Staatshilfe in Aussicht gestellt, die von GM nun abgewiesen werde.

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Studien des Europäischen Arbeitnehmerforums und des Opel-Managements hätten gezeigt, dass es sinnvoller sei, Antwerpen offen zu halten, erklärte Franz. Für die nun geplante Schließung müsse Reilly Millionenkredite aufnehmen, die für notwendige Investitionen und die Erschließung neuer Märkte fehlten.


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