Opel-Werk Bochum: Stimmen zur Schließung
— 10.12.2012Perspektiven gefordert
Ende 2016 werden im Opel-Werk nicht länger Autos gebaut. Die Politik reagiert betroffen. Die NRW-Regierung fordert eine klare Perspektive.
Hintergrund: Opel-Standort Bochum vor dem Aus
Die Bundesregierung begrüße zugleich die Absicht, den Logistikstandort zu erhalten und weiter auszubauen. Dass die Schließung erst im Jahr 2016 vollzogen werden solle, gibt den Betroffenen nach den Worten Streiters "wenigstens Zeit, sich neu zu orientieren. Opel-Arbeiter sind bestens ausgebildet und haben in Zeiten des Fachkräftemangels sicher gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt."Lesen Sie auch: Zwischenfall bei Opel-Versammlung in Bochum
Auch die Bundesagentur für Arbeit werde helfen, wo sie dies könne. Ein Sprecher des FDP-geführten Bundeswirtschaftsministerium sagte, die Herausforderung, dem traditionsreichen Industriestandort neue Impulse zu geben seien groß. Angesichts einiger GM-Entscheidungen wie den fehlenden Zugang zu bestimmten Märkten aber auch dem nicht immer vorbildhaften Umgang mit Mitarbeitern sei "der Ärger der Belegschaft nachvollziehbar", sagte der Sprecher.Überblick: Alle News und Tests zu Opel
Die nordrhein-westfälische Landesregierung verlangt für das Bochumer Opel-Werk auch nach dem beschlossenen Aus der Autoproduktion eine klare Perspektive. Der Opel-Vorstand müsse sein Konzept für alternative Entwicklungen zeitnah präzisieren und Gespräche mit allen Beteiligten führen, forderten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihr Wirtschaftsminister Garrelt Duin (beide SPD). "Es muss ernsthaft und belastbar an einer Perspektive für den Standort gearbeitet werden." Zuvor hatte Opel bekanntgegeben, nach 2016 keine Autos mehr in Bochum bauen zu wollen. Bis zu 3000 Stellen könnten wegfallen.Das könnte Sie auch interessieren
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Kommentare zum Artikel (13)
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Die Leute von opel haben 3 jahre zeit sich was neues zum arbeiten zu suchen. Sollen aufhören zu jammern. Bei den 13000 Schlecker Mitarbeiter hat auch keiner nachgefragt. Und GM können die Amis selber retten.
Vielleicht bekommt Opel doch noch die Chance,sich von GM zu lösen.
Puha, starker Tobak! So kann man es auch sehen...
Aber so darf man nicht denken. Es wird gekämpt bis zuletzt. Erst retten wir die Menschheit. Und direkt danach kommt Opel...;-)
@ FNA
Ich glaube,wir brauchen uns um Opels Werksschliessung 2016 gar keine Sorgen machen.
Am 21.12.2012 ist eh alles vorbei.Dann wird Planet X endlich hinter der Sonne hervortreten und auf die Erde zurasen und sie zerstören.Die Apokalypse naht,die Mayas und Hopi-Indianer werden Recht behalten und wir sind für immer alle unsere Sorgen los...yeeeaaahhh... ;)
@ FNA
Ich denke aber,dass das immer noch nicht das Ende für Bochum bedeutet,auch wenn Herr Sedran die Schliessung angekündigt hat.In 4 Jahren kann noch viel passieren.
Wenn die z.Z.schlechten Verkäufe in Europa ( Sind ja alle Hersteller betroffen ) wieder ansteigen,dann wird auch die Nachfrage an Autos,die in Bochum gebaut werden,wieder ansteigen.
Die ganze Opel-Geschichte geht doch jetzt seit 2006 so.Sollten an Magna verkauft werden,dann wieder nicht,dann an einen anderen,usw,usw.,geht doch bis heute so und deshalb bin ich mir sicher,dass das letzte Wort wegen Opel-Bochum noch nicht gesprochen wurde.