Opel: Zwischenfall bei Versammlung in Bochum
— 10.12.2012"Das war schon sehr entwürdigend"
Eklat bei Opel in Bochum: Auf einer Betriebsversammlung zur geplanten Schließung des Werks wurde ein Gewerkschaftsvertreter umgestoßen. Betriebsratschef Rainer Einenkel nannte den Vorfall "sehr entwürdigend".
Hintergrund: Opel-Standort Bochum vor dem Aus
Als Opel-Interimschef Thomas Sedran nach seiner kurzen Stellungnahme durch den Hintereingang den Saal verlassen wollte, habe der Vertrauensmann der IG Metall versucht, ihn zur Rede zu stellen, sagte der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel. Der Gewerkschafter sei vom Security-Personal zu Boden gestoßen und gewürgt worden. "Das war schon sehr entwürdigend", sagte Einenkel. Abgesehen von diesem Zwischenfall sei die Versammlung aber friedlich verlaufen.
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Kommentare zum Artikel (1)
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Auch als VW-Jünger macht mich die Werksschließung wütend und man merkt, dass die Amis immer noch nichts gelernt haben. Einerseits kann man anscheinend als einziger Hersteller einen Kleinstwagen (Adam) und - neben Ford den Fiesta in Köln - zum Teil einen Kleinwagen (Corsa) in Deutschland (Eisenach) bauen und andererseits wird die Produktion für den Astra und dem neuen Cabrio in Polen ausgebaut und nicht nach Bochum verlegt. Damit hätte man als deutscher Hersteller mit Made in Germany seine Modelle anpreisen können. So wird die Marktstärke von Opel in Deutschland bestimmt weiter steigen...