Pagani Zonda F

Pagani Zonda F Pagani Zonda F

Pagani Zonda F

— 16.02.2005

Mehr Dampf im Heck mit F statt S

Pagani zeigt beim Genfer Salon einen neuen Zonda: Er heißt schlicht F und hat satte 602 PS unter der gläsernen Haube.

Optisch ist fast alles gleich geblieben beim Zonda F, den Pagani beim Genfer Salon präsentiert: Im Vergleich zu den Coupé- und Roadster-Modellen der S-Serie ist der Neue wegen eines geänderten Diffusors und eines neuen Heckflügels lediglich um zwei Zentimeter gewachsen. Die unsichtbare Veränderung schlummert unter der neuen, gläsernen Haube: Zwar hat der Zwölfzylinder aus dem Hause AMG immer noch 7,3 Liter Hubraum, aber jetzt zerrt er mit 602 (statt 555) PS und 760 Nm Drehmoment am Antriebsstrang.

Damit geht der ohnehin schon schnelle Zonda jetzt höllisch gut, wenn man den Werksangaben Glauben schenken darf: Nach 3,6 Sekunden Vollgas und entsprechend flinker Schaltarbeit am Sechsgang-Getriebe stehen 100 km/h auf der Uhr. Bei ungezügeltem Vortrieb fällt die 200er-Marke nach 9,8 Sekunden. Erst bei 345 km/h muß sich der Pagani Zonda F dem Luftwiderstand beugen.

An der Hinterachse bringen mächtige 20-Zöller mit Reifen im Format 335/30 die traktionskontrollierte Kraft auf den Boden, vorne steht die Flunder auf 255/35-Pneus. Um dem Vortrieb angemessene Verzögerung entgegenzusetzen, gibt es eine Sportbremsanlage, die hinten mit Vierkolben-, vorne mit Sechskolben-Bremssätteln an den 380 Millimeter großen Bremsscheiben zupackt. Gegen Aufpreis ist die Anlage in einer Keramik-Version zu haben.

Was die kostet, ist ebensowenig klar wie der Preis des gesamten Autos und der genaue Termin der Markteinführung. Der Pagani Zonda S steht mit 414.000 Euro in der Liste – 47 PS mehr bei der F-Version dürften entsprechend teurer werden.

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