Pannen beim Bau der A 20

Pannen beim Bau der A20

— 09.07.2009

Ärger ohne Ende

Nach dem Brüllbeton-Skandal verzögern jetzt Feuchtigkeitsblasen bei Lübeck den Ausbau der Autobahn 20. Eine wichtige Teilstrecke des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 10 bleibt vorerst geschlossen.

Schleswig-Holstein und die Baufirma Papenburg streiten noch immer über die Schuld an Baumängeln auf der sogenannten Ostsee-Autobahn 20. Wegen Feuchtigkeitsblasen im Asphalt hat das Kieler Verkehrsministerium die Eröffnung des 16 Kilometer langen Teilstücks zwischen dem Kreuz Lübeck und Geschendorf abgesagt. Für die Baumängel sei Papenburg verantwortlich. "Wir haben eine Autobahn ohne Mängel bestellt", sagt Harald Haase, Sprecher des Kieler Verkehrsministeriums.

Nach Auffassung der Baufirma ist das Land mit Zahlungen im Verzug. Daraufhin habe das Unternehmen die Arbeiten an der Autobahn gestoppt – mit der Folge, dass Wasser in die Fahrbahndecke eingeschlossen worden sei. Das Land Schleswig-Holstein bestreitet die Zahlungsverspätung: Bei den infrage stehenden Summen handele es sich um ungerechtfertigte Nachforderungen. Ein Gutachten soll nun klären, ob die Blasen Motorradfahrer gefährden. Autofahrer seien nicht gefährdet, heißt es in Kiel.

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