ADAC-Pannenhelfer

Pannenstatistik 2007

— 13.02.2008

Autos werden zuverlässiger

Gute Nachricht für Autofahrer: Die Zahl der Pannen sank im vergangenen Jahr laut ADAC um zwei Prozent. Grund zur Entwarnung sind 3,81 Millionen Hilfs-Einsätze dennoch nicht.

Erstmals seit Jahren mussten die Pannenhelfer des ADAC weniger häufig ausrücken als in den Jahren zuvor. Insgesamt sank die Zahl der Einsätze im vergangenen Jahr um rund zwei Prozent (77.400) auf 3,81 Millionen. Der Verkehrsclub begründete den Rückgang jedoch nicht mit der sinkenden Anfälligkeit der Fahrzeuge, sondern mit den milden Temperaturen insbesondere im Winter. Täglich rückten die Helfer rund 10.400 Mal aus, statistisch gesehen geht beim ADAC alle 8,3 Sekunden ein Hilferuf eines Autofahrers ein. In 83,5 Prozent aller Fälle konnten die liegengebliebenen Autos wieder flott gemacht werden. Am meisten Arbeit hatten die Straßenwachtfahrer am 21. Dezember 2007: Kälte, Eis und Schnee sorgten an diesem Tag für 17.549 Einsätze. Häufigste Ursache für Pannen waren mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent erneut defekte Batterien (859.440 Fälle) vor Reifenschäden (128.738) und defekten Generatoren (110.680). Trotz allgemein rückläufiger Pannenfälle stieg die Zahl der Autofahrer, die sich aus Unachtsamkeit aussperrten, um mehr als 5000 auf 110.497. Fast 38.500 Mal ging Unachtsamen der Sprit aus.

Welche Autos fahren zuverlässig – und welche bleiben häufig liegen. Eine Überblick liefert der AUTO BILD TÜV-Report 2008.

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