Panzer: Wiesel, Leopard, Leguan und Co

Leopard 2 PzH2000

Panzer: Wiesel, Leopard, Leguan und Co

— 28.01.2011

Kettenfahrzeuge der Bundeswehr

Wiesel, Leopard und Co überwinden fast jedes Hindernis. Das Gelände, das die Panzer der Bundeswehr nicht bewältigen können, muss erst noch gefunden werden. autobild.de zeigt die wichtigsten deutschen Kettenfahrzeuge.

Schlamm, Gräben, Gewässer, Steigungen, alles kein Problem für die Panzer der Bundeswehr. Die Spezialität des kleinsten Kettenfahrzeugs ist die flexible Fortbewegung. Der Waffenträger Wiesel 2 ist maximal 4,8 Tonnen schwer und schafft rund 70 km/h Spitze. Bis zu 60 Prozent Steigfähigkeit und 30 Prozent Querneigung lassen den Kleinen auch abseits der Straße an kaum einer Aufgabe scheitern. Seine Kürze von maximal 4,8 Metern macht ihn selbst im Wald wendig. Und nicht nur das: Porsche hat den Wiesel für die Fallschirmjäger entwickelt. Das bedeutet, dass der Mini ganz leicht im Flugzeug, im Hubschrauber oder unter dem Helikopter aufgehängt transportiert werden kann. Theoretisch lässt er sich sogar mit dem Fallschirm absetzen.

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Aus dem Datenblatt des Leopard 2: 47,6-Liter-Zwölfzylinder, 1500 PS und 72 km/h Spitze.

Das beherrscht der Leopard 2 zwar nicht, dafür kann das Rückgrat der deutschen Panzertruppe aber andere Sachen. Drei Meter breite Gräben überwinden zum Beispiel, oder über 1,1 Meter hohe Kanten klettern. Die Bodenfeiheit des fast 60 Tonnen schweren Kolosses liegt bei 50 Zentimetern (Mercedes G-Klasse: 22 cm), seine Watfähigkeit bei 1,2 Metern, ohne Aufbau. Inklusive Tiefwatschacht fährt der Leo durch 2,25 Meter tiefes Wasser, mit Unterwasserfahrschacht bringt er es sogar auf vier Meter. Alles, was die Besatzung dann tun muss, ist u.a. die Tauchhydraulik zuzuschalten und das Geschützrohr mit einer Kappe zu verschließen. Die Tauchhydraulik sorgt beispielsweise dafür, dass die Motorluft über den Watschacht angesaugt wird. Und davon braucht der 47,6-Liter-Zwölfzylinder im Leopard 2 reichlich. Denn er hat gewaltige 1500 PS. 72 km/h Spitze läuft das Monstrum dank der Kraft seines Diesels offiziell. Fragt man die Fahrer, dann geht da noch einiges mehr.

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Das hört sich nicht nur beeindruckend an, sondern ist auch sehr erfolgreich. Inzwischen ist nämlich nicht mehr nur unsere Panzertruppe mit dem Leopard 2 unterwegs. In Dänemark, in der Türkei, in Chile und sogar in Singapur wird Leopard gefahren. Außerdem stehen weitere Kettenfahrzeuge der Truppe auf dem Fahrgestell des Leo, zum Beispiel der Büffel. Schon beeindruckt? Einen hat die Bundeswehr, der noch mehr Hindernisse schafft. Der Minenräumer Keiler hat eine Fräse am Bug, die auf einer Breite von knapp 4,7 Metern und in einer Tiefe von 25 Zentimetern alle bis heute bekannten Landminen auslöst, zerstört oder zur Seite schleudert. In der frei geräumten Spur kann alles fahren, was die Truppe an Geländefahrzeugen im Fuhrpark hat. Die wichtigsten Kettenfahrzeuge der Bundeswehr finden Sie oben in der Bildergalerie!

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