Papamobil: E-Auto für den Papst?
— 06.12.2010
Papst Benedikt liebt es elektrisch
Zurzeit fährt er G-Klasse. Aber wie lange noch? Papst Benedikt XVI. hat offenbar Interesse an einer Auffrischung seines Fuhrparks – und zwar mit einem Elektroauto.
Urbi et Orbi im
Opel Ampera? Eine Freiluft-Audienz im
Nissan Leaf? Oder gar ein Bad in der Menge in einem
Tesla Roadster? Papst Benedikt XVI. kann sich nach Auskunft aus Rom die Nutzung eines elektrischen
Papamobils vorstellen. Der Heilige Vater würde ein Elektroauto einem Fahrzeug mit herkömmlichen Antrieb vorziehen, erklärte Kardinal Giovanni Lajolo anlässlich der Vorstellung eines Buches über das ökologische Engagement im Vatikan. Seit Ende 2007 nutzt Benedikt unter anderem einen umgebauten
Mercedes-Benz G 500 für seine Mittwochsaudienzen.
Nach Medienberichten hat sich die deutsche Firma Solarworld mit der Führung der katholischen Kirche bereits über das
Thema ausgetauscht. Allerdings gebe es laut eines Firmensprechers noch Sicherheitsbedenken im Vatikan zu überwinden, weil man dort von einer schlechteren Beschleunigung bei E-Autos ausgehe. Der gute Draht nach oben von Solarworld besteht schon länger: Das Bonner Unternehmen produziert nach eigenen Angaben seit Oktober 2008 auf dem Dach der Audienzhalle in Vatikan-Stadt mit mehr als 2000 Solarmodulen sauberen Strom.
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