Papst Benedikt in Deutschland: Papamobil
— 22.09.2011
Papamobil ohne Hybrid
Wir sind mal wieder Papst. Denn: Benedikt XVI. besucht seine Heimat Deutschland. Kutschiert wird er – entgegen ursprünglicher Annahmen – nicht in einer neuen Mercedes M-Klasse mit Hybrid.
(dpa/cj) Berlin, Erfurt, Etzelsbach, Freiburg. Treffen mit Bundespräsident Wulff und Kanzlerin Merkel, Rede im Bundestag, Messe im Berliner Olympiastadion: Das Programm von
Papst Benedik XVI. in Deutschland ist vollgepackt. Dennoch sucht der Heilige Vater beim Besuch in seiner Heimat auch den direkten Kontakt zu den Gläubigen – unter anderem in seinem Papamobil. Dieses ist – trotz Benedikts Sinn für Nachhaltigkeit und
alternative Antriebe – nicht wie vor Wochen vermutet mit umweltfreundlichem
Hybridantrieb ausgestattet. Das bestätigte eine Sprecherin der Deutschen Bischofskonferenz autobild.de.
Wohl doch (vorerst) nur eine himmlische Vorstellung: ein Papamobil auf M-Klasse-Basis mit Hybrid (Fotomontage).
Die "Wirtschaftswoche" hatte im Juni unter Berufung auf Unternehmenskreise gemeldet, dass Daimler "im Kundenauftrag des Vatikan" unter strengster Geheimhaltung ein Fahrzeug in Handarbeit fertige. Das neue Papamobil baue angeblich auf der neuen
M-Klasse von
Mercedes auf und werde wie schon seine Vorgänger perlmutt-weiß lackiert. Eine an der Steckdose in 60 Minuten wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie und ein 60 PS starkes Hybrid-Modul erlaubten es dem Heiligen Vater, bis zu 30 Kilometer weit emissionsfrei zu fahren. Die Technik habe Mercedes erstmals auf der IAA 2009 im Konzeptfahrzeug
Vision S500 Plug-in realisiert. Ein rein elektrischer Antrieb sei nicht infrage gekommen, da für den Fall eines Anschlags das Papamobil "fluchtfähig" sein müsse, hieß es. Mercedes ist seit mehr als 80 Jahren der Hoflieferant des Vatikans und hat schon mehrere Dutzend Sonderfahrzeuge für den Papst gebaut.
Kommentare zum Artikel (4)
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Nicht nur, dass der Kirchenapparat von der Kirchensteuer bezahlt wird, nein, so ein Papstbesuch mit all seinen notwendigen Straßensperrungen, Sicherheitsmaßnahmen und nicht zuletzt dem Arbeitszeitausfall Merkels belasten zusätzlich den normalen Steuerhaushalt!
Und wozu? Hat ein Gläubiger etwas davon, den Papst in Deutschland gehabt zu haben?
Geht man nach der christlichen Lehre, sollte das nicht so sein, denn der gemäss braucht Gott keinen Vertreter auf Erden.
Für den hohen Prozentsatz der Nicht-Gläubigen in Deutschland sieht die Bilanz noch schlechter aus. Die ärgern sich nicht nur über überflüssige Massen-Messen in Olympiastadien, die man genauso im Fernsehen anschauen könnte, sondern auch noch über die katstrophale Politik des Papstes.
hmm: bild mitte links sieht mir das das papamobil eher wie ein sprinter aus...
http://i843.photobucket.com/albums/zz352/loaloauk/Universal%20Singapore/Disney%20and%20more/Cars_2_triptych_Italy.jpg
Umweltfreundliche M Klasse!!! sowas soll es geben! Und ich dachte immer umweltfreundlich wäre SUV erst nicht zu bauen!
Bezaht Von DER kirchensteuer ;(