Zanardi

Paralympics: Rennfahrer mit Gold

— 14.09.2016

Zanardi sahnt ab

Alessandro Zanardi holte sich bei den paralympischen Spielen in Rio de Janeiro die dritte Goldmedaille seiner Karriere. Unfall jährt sich zum 15. Mal.

Vor diesem Mann kann man nicht oft genug den Hut ziehen: Alessandro Zanardi. Morgen jährt sich sein schwerer IndyCar-Unfall auf dem Lausitzring zum 15. Mal. In der Boxengasse geriert er auf einer Wasserlache damals ins Schleudern, Alex Tagliani erfasste ihn auf dem Oval mit Tempo 320. Zanardis Leben konnte gerettet werden, nicht aber seine beiden Beine.

Bis dahin gewann Zanardi mit Ganassi zwei Mal die IndyCar-Meisterschaft und bestritt für Jordan, Minardi, Lotus und Williams 41 Formel-1-Rennen.

Drittes Mal Gold für Alex Zanardi

Doch was danach kam, war noch viel beeindruckender. Zanardi kämpfte sich erst ins Leben zurück, dann auch ins Rennauto. Von 2005 bis 2009 gewann er in der Tourenwagen-WM für BMW drei Rennen.

Und seit 2007 hat er sich Handbike verschrieben. Bei den Paralympics in Rio de Janeiro holte der Italiener heute seine dritte Goldmedaille. In London 2012 war er schon zwei Mal erfolgreich. Am Freitag könnte mit der italienischen Mannschaft das vierte Edelmetall folgen.

Zanardi benötigte für die 20 Kilometer langen Strecke 28 Minuten und 26,81 Sekunden – also 2,74 Sekunden weniger als der Australier Stuart Tripp. Auch bei Handbike-WM-Läufen war Zanardi mit sechs Goldmedaillen schon äußerst erfolgreich.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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