Paris 2012: VW-Konzernabend

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Paris 2012: VW-Konzernabend

— 26.09.2012

Ein Dutzend für alle Fälle

Zum Auftakt des Pariser Autosalon 2012 fährt VW alles auf, was die zwölf Marken des Konzerns zu bieten haben – und was die Kunden sehen wollen. "Die richtigen Autos zur richtigen Zeit" nennt das VW-Chef Winterkorn.

Die Kunden der VW-Marken haben genaue Anforderungen an die Autos der Zukunft. Bei VW heißt das Ganze: "Driven by Desire" (Angetrieben vom Verlangen) und die Getriebenheit wird zum Motto des Abends. Getriebener Nummer eins ist Matthias Müller von Porsche. Der Chef der Zuffenhausener präsentiert seine Antwort auf den wachsenden Wunsch nach Individualität solventer Autokäufer, die Studie Panamera Sport Turismo. Der Silberling ist Sportwagen, Kombi und Gran Turismo in einem. Und ein Freund von Flora und Fauna noch dazu, denn er wird von einem Plug-in-Hybridsystem angetrieben.

Überblick: Die Stars vom Autosalon Paris 2012

Video: Paris 2012

Die große Volkswagen-Party

Der Nächste auf der Liste ist Audi-Chef Rupert Stadler, der einen feuerroten Audi A3 Sportback auf die Bühne fährt. Spektakulär geht anders, doch der neue Sportback gewinnt auf den zweiten Blick. Die geräumige Variante des Erfolgsmodells ist genau dort optimiert worden, wo der Vorgänger schwächelte. Beim Platz auf den Rücksitzen zum Beispiel. Außerdem wartet der neue A3 Sportback neben einer deutlich verbesserten Effizienz und Assistenzsystemen aus der Oberklasse mit dem System Audi connect auf. Das verbindet den kompakten Ingolstädter mit dem Internet, spielt die Lieblingsmusik des Fahrers, liest Twitter-Nachrichten vor und verschickt Mails. Getrieben von Technologie oder Vorsprung durch Technik nennt Rupert Stadler das – verschweigt dabei aber elegant, dass Audi connect nur über das Smartphone des Piloten funktioniert und im Ausland wie ein normales Telefon hohe Verbindungskosten verursacht.

Bilder: Vorschau Pariser Autosalon 2012

Vorschau Paris 2012: VW Golf VII Vorschau Paris 2012: Lexus LS Vorschau Paris 2012: Range Rover

Zum Spezial: Alle Neuheiten vom Autosalon Paris

Erstmals beim Konzernabend dabei: Die italienische Bike-Schmiede Ducati mit zwei rasanten Maschinen.

Ebenfalls von Technologie getrieben ist das jüngste Mitglied in der Familie VW, der italienische Motorradbauer Ducati. Die Italiener sind zum ersten Mal dabei und stellen stolz zwei ihrer heißesten Eisen vor, die Multistrada 1200 S Pikes Peak und die Panigale 1199 S. Ein vielseitiges Bike für alle Fälle und eine reinrassige Rennmaschine. Hammer! Vielseitigkeit ist in der Halle Freyssinet, dem ehemaligen Bahndepot im Süden von Paris, auch das Stichwort von Eckhard Scholz von VW Nutzfahrzeuge. Er hat den Cross Caddy mitgebracht. Einen VW, der Familie, Beruf und vor allem Freizeit unter einen Hut bringen soll.

Mit bis zu 230 PS: Der neue Golf VII GTI

Der Skoda Rapid zeigt sich in Paris erstmals in der Serienversion.

Alles Mögliche unter einen Hut bringen kann auch der neue Seat Leon, mit dem CEO James Muir in die Halle fährt. Vor allem aber kann der schnittige Spanier Emotionen auslösen. Nicht, weil Muir das behauptet, sondern weil er schlicht der hübschere Golf ist. Und weil Seat mit dem Golf-Ableger Leon an den Start darf, noch bevor Skoda den neuen Octavia fertig hat. Bodenständiger ist da Winfried Vahland von Skoda unterwegs. Skoda Rapid heißt der neue Volkswagen aus Mlada Boleslàv. Ansehnlich ist das zwischen Fabia und Octavia positionierte Stufenheck, vernünftig ausgestattet dazu und mit rund 13.000 Euro nicht zu teuer.

Alles zu den Modellen von Volkswagen

Bentley-Vorstand Wolfgang Schreiber hat den Bentley Continental GT3 dabei. 2013 geht der Renner auf die Piste.

Wolfgang Schreiber und Stephan Winkelmann, die Chefs von Bentley, Bugatti und Lamborghini hauen richtig auf den Putz. Als Lambo-Boss Stephan Winkelmann an der Reihe ist, ertönt kurz ein fürchterliches Brüllen, dann schießen drei Sportwagen-Keile auf die Bühne. Das Spektakel hat bei Lambo Traditon. Das Auto, dem der Meister der Emotionen entsteigt, ist jedoch keine weltbewegende Neuheit. Es ist das Facelift des inzwischen auf halber Strecke seines Lebenszyklus angekommenen Gallardo. Lamborghini hat schon mal mehr überrascht. Das übernimmt Wolfgang Schreiber, der den Bentley Continental GT3 vorstellt. Aha, das haben die Edelschneider aus Crewe also gemeint, als sie geheimnisvoll ihre Rückkehr in den Motorsport ankündigten. Ein waschechter GT3-Renner! Und das auf Basis des – seien wir doch ehrlich – reichlich beleibten Luxusdampfers Continental. Ob das was werden kann? Wir werden es ab 2013 sehen, wenn der GT3 auf die Piste geht.

Plug-in-Offensive aus Wolfsburg

Volkswagen-Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Winterkorn hat den VW Golf VII BlueMotion vorgestellt.

Das letzte Wort hat traditionell VW-Chef Martin Winterkorn. Der erklimmt die wenigen Stufen zur großen Bühne und begrüßt "Das Auto" überhaupt in seiner sparsamsten Version. Mit 3,2 Litern Diesel soll sich der VW Golf VII BlueMotion begnügen und gerade einmal 85 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Das klingt kaum nach dem Traum aller Golf-Sparfüchse. Aber damit nicht genug. Der VW-Chef hat auch noch eine echte Sensation für die versammelten Auto-Schreiber part: Porsche Panamera, Porsche 918 Spyder, Porsche Cayenne, VW Golf, VW Passat, Audi A3, Audi A6, Audi A8 und Audi Q7 – diese neun Autos und weitere werden in den kommenden zwei Jahren als Plug-in-Hybride auf den Markt kommen. Willkommen in Paris!

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