Paris-Studie Mercedes Concept Fascination

Mercedes E-Klasse Concept Fascination Mercedes E-Klasse Concept Fascination

Paris-Studie Mercedes Concept Fascination

— 10.09.2008

Vorbote der neuen E-Klasse

Mercedes-Benz präsentiert auf der Paris Motor Show 2008 den Concept Fascination. Der Shooting Brake ist eine Mischung aus Coupé und Kombi. Und zeigt in Teilen das Design der neuen E-Klasse.

Diese Studie verdient ihren Namen: Concept Fascination. Mercedes stellt auf dem Pariser Salon (4. bis 19. Oktober 2008) seine Interpretation eines Shooting Brake auf Basis der neuen E-Klasse vor. Die 4,81 Meter lange Mischung aus Coupé und Kombi soll sportliche Eleganz mit hohem Nutzwert kombinieren. Das gelingt: Scharf geschnitten mit Keilform und vielen Sicken wirkt der 1,41 Meter flache Concept Fascination extrem dynamisch. Dazu tragen auch die Pfeilung der Motorhaube bei, die sich von der Front bis zum Heck durchzieht, oder das neu definierte Vieraugen-Gesicht mit rhombusförmigen Scheinwerfern, das wir nur leicht abgewandelt auch an der neuen E-Klasse sehen werden. Hinter dem Glas verbirgt sich modernste LED-Technik mit Tagfahrlicht in C-Form. Der Kühlergrill kommt im SL-Stil daher: nur eine Lamelle, großer Stern – sehr sportlich. Teile dieses Designs werden wir ebenfalls in der künftigen E-Klasse wiederfinden. Die durchlaufende Fensterlinie ohne B-Säule ist typisch für Mercedes-Coupés, die gepfeilte Heckklappe greift das Kühledesign wieder auf und krönt sich mit einem dezenten Dachkanten-Spoiler. Darunter: die extrem schmale Heckscheibe. Die vier Auspuffrohre sind im Stoßfänger integriert. Für reichlich Licht im Innenraum sorgt ein Panorama-Glasdach.

Studien-Gag: Im Heck sind Humidor und Sektkelche versteckt

Innen schwelgten die Designer in einem Mix aus Leder, Holz und Aluminium, der laut Mercedes vom Pferdesport inspiriert ist. So ist die Mittelkonsole aus Alu mit dunklem Leder verkleidet. Sie zieht sich von vorn bis in den Fond und trennt vier Einzelsitze, deren Passagiere vom üppigen Radstand (2,76 Meter) profitieren. Als Kontrast dient helles Nubukleder in Kombination mit flauschigen Teppichen. Nobel geht es auch im Gepäckfach zu: Der zirka ein mal ein Meter große Ladeboden besteht aus Holz mit Schutzschienen als gebürstetem Aluminium. Rechts und links ist der Boden aufklappbar. Hier öffnen sich zwei Fächer, in denen Ferngläser sowie eine Digitalkamera untergebracht sind. Auf Knopfdruck fährt ein Rauchglas-Tischlein aus dem Ladeboden und gibt ein Fach frei. Darin: ein Humidor. Zigarren-Freunde werden das schätzen, zumal sich der Tisch ausziehen lässt. Das macht die Sache bequemer, draußen ist schließlich mehr Platz. Ein Kühlfach samt Sektkelchen macht das Picknick-Paket perfekt.

Den Antrieb des Mercedes-Stars auf der Paris Motor Show übernimmt der Vierzylinder-Dieselmotor. Aus 2,2 Liter Hubraum holt er 204 PS und soll dabei durchschnittlich 7,2 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen – zwei Liter mehr als der ebenfalls in Paris Weltpremiere feiernde Mercedes C 250 CDI Blue Efficiency Prime Edition. Dank neuer Bluetec-Technik mit Harnstoff-Einspritzung stößt das Aggregat extrem wenig Stickoxide aus.

Mehr über die Neuheiten auf der Motorschau in Paris gibt es auf unserer Paris-Sonderseite. Und auf 20 Sonderseiten in AUTO BILD 37/2008, ab Freitag (12.9.) am Kiosk.




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