Studien Peugeot 908/Spider 207

Studie Peugeot 908 Studie Peugeot 908

Paris-Studien Peugeot 908/Spider 207

— 28.09.2006

Französische Rennbaguettes

Oh, là, là, Peugeot gibt richtig Gas! Mit 908 und Spider 207 präsentieren die Franzosen in Paris zwei Sportler für die Rennstrecke.

Rennwagen mit Zwölfzylinder-Dieselmotoren scheinen in Mode zu kommen. Nachdem Audi 2006 das prestigeträchtige 24-Stunden Rennen von Le-Mans mit einem Zwölfzylinder-Turbodiesel gewinnen konnten, zieht Peugeot ein Jahr später mit dem 908 nach.

Der 5,5 Liter große Zwölfzylinder leistet mehr als 700 PS, das maximale Drehmoment beträgt mehr als 1200 Nm. Dafür, dass die Kraft auch auf die Straße geleitet wird, sorgen sechs pneumatisch geschaltete Gänge und ein selbstsperrendes Differenzial. Und wie es sich für einen Peugeot Diesel gehört, ist auch der Motor des 908 mit zwei Partikelfiltern ausgestattet. Anders als beim Audi sitzt der Fahrer des Peugeot nicht im Freien, sondern in einem geschlossenen Monocoque aus Carbon.

Nicht ganz so kräftig wie der 908, aber immer noch beeindruckend ist der Spider 207. Der vom Konzept 20Cup abgeleitete Renner besitzt genau wie der 908 einen Heck-Mittelmotor, kommt aber mit einem Drittel der Zylinder aus. Der 1,6 Liter große Vierzylinder wurde zusammen mit BMW entwickelt und leistet wie im neuen Mini Cooper S 175 PS. Das maximale Drehmoment von 240 Nm wird per sequenziellem Sechsgang-Getriebe auf die Straße übertragen. Der Spider 207 wird 2007 im Rahmen der fünf Läufe der "Le-Mans Langstreckenserie" eingesetzt.

Autor: Lars Zühlke

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