Pariser Autosalon 2010: Chevrolet Aveo — 08.09.2010
Kleiner Ami in Paris
Chevrolet stellt auf dem Pariser Autosalon 2010 den neuen Aveo vor. Das Serienmodell hat das Krawall-Gehabe des Showcars eingebüßt, die enge Verwandtschaft ist aber nicht zu übersehen.
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Im Vergleich zum Vorgänger soll der neue Aveo in Länge und Breite gewachsen sein. Exakte Maße ließ Chevrolet aber bislang nicht verlauten. Also glauben wir das mal. Ebenso, wie das Versprechen, dass der Aveo auch im Innenraum mehr Platz bietet und sein Ladevolumen zu den besten seiner Klasse gehört. Vom Showcar übernimmt der Aveo die einem Motorrad nachempfundene Instrumententafel mit Analog-Tacho und digitalem Drehzahlmesser. Die Mittelkonsole umgibt sich mit einer blauen Hintergrundbeleuchtung.
Die Stars von Paris: Pariser Autosalon 2010
Um den Vortrieb des Aveo kümmern sich Vierzylinder-Benzin- und Dieselmotoren. Die Benziner-Fraktion rekrutiert sich aus einem 1,2-Liter-Aggregat mit 70 bzw. 86 PS, einem 1,4-Liter mit 100 PS sowie einem 1,6-Liter-Motor mit 115 PS. Erstmals kommt im Aveo auch ein 1,3-Liter-Common-Rail-Diesel (75 und 95 PS) sowie eine Start/Stop-Automatik zum Einsatz. Chevrolets Sechsgang-Automatikgetriebe wird für den Aveo 1,4-Liter und 1,6-Liter optional angeboten werden. Die Schaltgetriebe arbeiten – je nach Motorvariante – mit fünf oder sechs Gängen. In jedem Fall an Bord sind die elektronische Stabilitätskontrolle ESC sowie ABS und eine elektronische Servolenkung. Ebenfalls am Chevrolet-Stand in Paris vertreten sind der Orlando MPV und das Cruze Showcar.
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Kommentare zum Artikel (7)
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Also wenn man sich das Showcar und das nun vollendete Auto anschaut, dann muss man sich doch fragen, was die Designer von Chevrolet machen? Hätten die doch lieber die Front vom alten Modell genommen. Das Heck sieht ja sehr gut aus, aber wie gesagt, mit der Front kann ich mich mal gar nicht anfreunden. Das konnte ja VW mit dem Scirocco II (ab 1972) besser ;-)
Man will mit so einer Gurke moeglichst viel Profit machen.
Wer kauft?
Positv daran ist der Umstand das man das Auto immer unverschlossen und mit eingestecktem Zuenschluessel parken kann - klauen wird das eh keiner.
Weil sich Chevrolet auf dem europäischen Markt mit Daewoo-Produkten den Namen versaut hat, wird es schwer, wieder Fuß zu fassen.
Mmhhh ... irgendwie ist Chevrolet (zumindest die Deawoo-Europa-Modelle) eine Marke, die mir so gar nicht zusagt. Da ist nicht ein Modell, das ein "Haben-wollen-Gefühl" auslöst. Irgendwie sieht man - abgesehen vom Matiz - auch kaum welche auf der Straße. Lohnt sich das? Gibt es sowas wie eine Markenidentität? Kia und Hyundai schaffen ja gerade auf beeindruckende Weise die Wende, Chevrolet irgendwie nicht. Ich denke, die werden wieder vom Markt verschwinden.
Jetzt weiß ich wieso Alfa für die 159er Baureihe DREI Rundleuchten vorne verbaut hat.
An sich ist der neue Chevi-Kleinwagen eine Mischung aus Alfa, Mitsubishi und Scirocco. Kann man machen. Da hab ich schon schlechteres Design gesehen.