Pariser Autosalon 2010: Fiat — 16.09.2010
Grüne Wochen bei Fiat
Fiat stellt auf dem Pariser Autosalon die neue TwinAir-Technologie in den Fokus. Mehr für die Optik bieten das mattschwarze Sondermodell Fiat 500 Black Jack und das mit Fan-Fotos gespickte Showcar Millesima.
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Mehr fürs Auge bietet das auf 3000 Exemplare limitierte Sondermodell Fiat 500 Black Jack, das in Paris Premiere feiert. Der kleine Knuddel präsentiert sich in mattschwarzer Karosserie. Dazu trägt er schwarze 16-Zoll-Leichtmetallfelgen. Für Kontraste sorgen die rot lackierten Bremssätteln und rot umrandeten Radnabendeckel. Außenspiegel und Türgriffe sind in mattiertem Chromlook gefertigt. Klimaautomatik, Bi-Xenonscheinwerfer und Audiosystem sind Serie, weitere Accessoires wie etwa rote Ledersitze gibt's auf Wunsch. Vier Motoren stehen für den Black Jack zur Wahl: Selbstredend dabei ist das erwähnte neue TwinAir-Triebwerk, ansonsten gibt es noch die Benziner 1.4 16V (100 PS) und 1.2 8V (69 PS) sowie den Turbodiesel 1.3 16V Multijet (95 PS). Optisch setzt der Fiat 500 mit dem Showcar Millesima noch einen drauf. Gedacht ist er zur Feier des 500.000sten Fiat 500, der im April 2010 vom Produktionsband rollte und als Hommage an die Fans der Knutschkugel. Diese nämlich konnten auf der Fiat-Seite im Internet Fotos von sich hochladen. Mit Glück finden sie sich nun auf einem der über 1500 Fotos wieder, die das Blechkleid des Millesima zieren.
Überblick: Die Stars auf dem Pariser Salon 2010
Ebenfalls am Messestand vertreten sind folgende Kandidaten: Der Panda präsentiert sich in Paris als Autogas-Variante. Sein bivalenter Motor leistet 69 PS. Auch mit dabei ist der überarbeitete Qubo, der nun Euro 5 erfüllt und sich über ein neues Armaturenbrett sowie Stoffe freuen kann. Neu für den Bravo ist ein MultiAir-Triebwerk mit 140 PS. Der Vierzylinder-Turbomotor ist mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe kombiniert. Auch mit dem automatisierten Dualogic-Getriebe erhältlich ist der neue Doblò 1.6 Multijet zu haben. Sein 90-PS-Turbodiesel erfüllt Euro 5 und stößt 133 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Der Punto Evo 1.3 Multijet präsentiert seinen 85 PS leistenden Vierzylinder, der die Grenze von 100 g/km CO2 pro Kilometer um fünf Gramm unterschreitet.
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Kommentare zum Artikel (5)
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@Kritiker
Ich bin auch der Meinung, daß in so einen 500er ein 5 Liter V8 viel besser passen würde !
Dann wäre die erwähnte Anfahrschwäche am Berg auch passe !
Für die Stadt ein kleiner 5 Liter und für längere Autobahn- und Überlandstrecken einen 7 Liter !
So oder so ähnlich stellen Sie sich das vor, oder ?
Da sind Sie aber leider 50 Jahre zu spät !
Downsizingmotoren bieten lt Hersteller den absoluten Fahrspaß.
Der Spaß beginnt mit der Anfahrschwäsche und alle Insassen lachen sich tot wenn man/frau die vollbesetzte und beladene Kiste im Berg zweimal abstellt.
Es gilt noch immer: Viel Hubraum viel Drehmoment, wenig Hubraum viel Sch..ß.!
Die aufgeblasenen Minimotoren haben zwar auch einiges an Drehmoment, aber nicht wo man ihn braucht=im unteren und mittleren Bereich.
Downsizing steht bei mir für: einsteigen-austeigen-totlachen-wegwerfen.
Grüße
Der Kritiker
der 2 Zylinder-Motor sollte man nicht zu sehr kritisieren muß aber Maddin recht geben.
So ein Motor hat in Autos die 1 Tonne Leergewicht haben nicht wirklich einen Vorteil.
Die Autos sind einfach (noch) zu schwer.
Was bringt der ganze Downsizing-Quatsch, also? Ich meinen Augen nicht sehr viel. Ich hatte einen alten Audi 80 B3 mit 1.8 Litern Hubraum und 90 PS, Baujahr 1989. Verbauch bei normaler bis zügiger Fahrweise 7-8 Litern.
Wo ist da der Fortschritt? Jetzt habe ich einen Audi 80 B4 V6 2.8 von 1992. Verbauch zwischen 9-11 Litern und das bei teilweise schneller Autobahnfahrt. Ich fahre nicht viel, hab nur 15 km bis zu Arbeit davon 10 km Landstraße geradeaus, aber da überhole ich häufig oder fahre schonmal 120. Naja, mal sehen, was die Zukunft noch so bringt.
Downsizing hin oder her. In einem Artikel auf süddeutsche.de gefunden: "Zur Knausrigkeit trägt nicht nur der schmalbrüstige Antrieb, sondern auch das Start-Stopp-System bei. Eine Schaltpunktanzeige hilft zusätzlich beim Spritsparen. Bei ersten Probefahrten mit dem kehligen Zweizylinder kam allerdings kaum ein Tester unter einen Durchschnittsverbrauch von sieben Liter. Denn wird dem Turbobenziner wirklich Leistung abgefordert, stößt das Downsizing-Konzept schnell an seine Grenzen.