Pariser Autosalon 2010: Nissan

Nissan auf dem Pariser Autosalon 2010 Nissan auf dem Pariser Autosalon 2010

Pariser Autosalon 2010: Nissan Leaf, Micra, Juke und X-Trail

— 09.09.2010

Townpod für die City

Nissan macht weiter mobil in Sachen E-Auto. In Paris steht der Townpod, ein Mini mit Elektroantrieb. Weitere Infos zum Stromer gibt's leider noch nicht. Auch auf dem Messeparkett: Leaf, Micra, Juke und X-Trail.

Nissan sieht sich als Vorreiter bei der Entwicklung von Elektroautos. Der Leaf soll uns bereits ab 2011 elektrisch mobil machen, und wie der nächste Nippon-Stromer aussehen könnte, zeigt der Townpod. Wobei zeigen relativ ist, denn Nissan serviert als Häppchen nur ein Foto des Frontscheinwerfers. Wer mehr sehen will, muss sich bis zum Pariser Autosalon 2010 (2. bis 17. Oktober) gedulden, dort steht der emissionsfreie Stadtflitzer. Dass es sich um ein Auto für die Stadt handelt, signalisiert der Name Townpod. Er soll technikaffine Städter ansprechen und mit einer Van-ähnlichen Form viel Platz auf kleiner Grundfläche bieten. Wir sind gespannt.

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Micra, die Vierte: Der neue Nissan-Kleinwagen wurde glatt gebügelt für den Einsatz als Weltauto.

Wesentlich mehr Infos liegen uns bereits zum Nissan Leaf vor. Angetrieben wird der Leaf von einem 80 kW starken Elektromotor mit 280 Nm Drehmoment, der das E-Mobil auf rund 140 km/h beschleunigt. Die Reichweite soll 160 Kilometer betragen. Dazu kommt der Leaf in Komplettausstattung inklusive Klimaanlage, Navi und Einparkhilfe mit Kamera. Preise gibt es auch schon, wenn auch nur für einige europäische Nachbarn: 30.000 Euro werden circa fällig, wenn staatliche Hilfen mit in den Kaufpreis fließen. Auch der neue Micra steht in Paris, mit 80 PS und drei Zylindern aus 1,2 Litern Hubraum kostet er ab 10.470 Euro. Durch den längeren Radstand (2,45 Meter, plus 18 Millimeter) gibt es mehr Platz im Innenraum. Dazu tragen auch der Längenzuwachs auf 3,78 Meter (plus 61 mm) und mehr Breite (1,68 m, plus 15 mm) bei. Der neue Micra ist mit 1,52 Meter Höhe außerdem zwei Zentimeter flacher als sein Vorgänger. Den Charme des Vorgängers lässt der Micra weitgehend vermissen, dafür soll er mit praktischen Eigenschaften punkten.

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Der Juke kommt mit Frosch-Optik als Cossover-Designstück.

Steht der Townpod für Innovation und der Micra für Massenware in 160 Verkaufsländern, versteht sich der Juke als Designikone. Denn der 4,13 Meter lange und 1,76 breite Japaner ist fast zu auffällig, um ein Serienmodell zu sein. Ist er aber. Im Oktober 2010 steht er beim Händler, das Basismodell Visia mit 117-PS-Benziner verfügt über Klima- und CD-Anlage, elektrische Fensterheber, sechs Airbags und ESP und kostet 16.990 Euro. Laut Nissan gibt es europaweit bereits 22.500 Vorbestellungen, anscheinend trifft der Juke den Geschmack der Kunden. Da geht das Mini-Facelift für den Nissan X-Trail schon fast unter: Der Kühlergrill behält die beiden angewinkelten Streben, geht jetzt aber in den vorderen Stoßfänger über. Außerdem ist der untere Teil des Stoßfängers nach außen ausgerichtet und soll den Offroader breiter erscheinen lassen. Dazu gibt's schmalere Scheinwerfer vorn und LED-Leuchten hinten. Weit wichtiger: Beide Diesel erfüllen künftig die Euro 5-Norm und werden sparsamer. Der Basis-Selbstzünder (150 PS) soll statt 7,1 nur noch 6,4 Liter im Schnitt verbrennen, der stärkere Diesel (173 PS) spart sogar einen Liter ein und kommt ebenfalls auf 6,4 Liter. Der Benziner entfällt. Die Preise beginnen bei 30.220 Euro.

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