Vorstellung Smart ebike

Pariser Autosalon 2010: Smart ebike

— 05.10.2010

Fahrrad mit Elektro-Boost

Hybrid mal anders: Smart präsentiert auf dem Pariser Autosalon 2010 ein Fahrrad, das sowohl mit Muskelschmalz als auch mit Elektrokraft bewegt wird. Je nach Fitness oder Faulheit steht ein vierstufiger Boost-Effekt zur Verfügung.

Smart hat offenbar seine Liebe für Zweiräder entdeckt: Neben dem Elektro-Roller escooter präsentiert sich auf dem Pariser Autosalon 2010 auch das Elektro-unterstützte Fahrrad ebike. Sobald der Fahrer in die Pedale des stylishen Vehikels tritt, schaltet sich automatisch ein 250 Watt starker Elektro-Motor zu, der am Hinterrad sitzt. Der erzeugte Strom wird in einer Lithium-Ionen Batterie mit 36 Volt Spannung und einer Kapazität von 9,6 Ah gespeichert. Wie stark der Motor als Muskelkraft-Verstärker fungieren soll, entscheidet der Fahrer per Knopfdruck am Lenker. Je nach Fitness- und Faulheitsgrad lassen sich vier Leistungsstufen abrufen. Der erzielte Boost-Effekt begrenzt die Reichweite auf 30, 50, 70 oder 90 Kilometer. Die Ladezeit der Batterie liegt bei zwei bis drei Stunden.

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Bei 25 km/h meldet sich der Motor ab, deswegen braucht man für das ebike keinen Führerschein.

Wer die Sache sportlich nehmen will, muss zusehen, über 25 km/h schnell zu werden. Dann nämlich schaltet sich der Motor wieder ab und die Muskeln übernehmen die Vortriebsarbeit zu 100 Prozent. Warum? Weil so sichergestellt ist, dass der Fahrer keinen Führerschein für das ebike braucht. Gebremst wird das ebike per hydraulischer Scheibenbremse an Vorder- und Hinterrad sowie über den Widerstand des Radnabenmotors. Wird der Bremshebel betätigt, kehrt sich sein Arbeitsprinzip um: Der Motor wird – wie beim escooter - zum Generator, der Widerstand sorgt für die gewünschte Bremswirkung. Die so zurückgewonnene Energie wird während der Fahrt in die Batterie eingespeichert.

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Typisch Smart ist das ebike vor allem auch eins: designoptimiert. Überflüssigen Schnickschnack gibt es nicht, selbst Bowdenzüge und Kabel sind unsichtbar verlegt. 26 Zoll große Leichtmetallräder mit sechs Doppelspeichen sorgen für einen sportlichen Auftritt. Der in den Lenker integrierte LED-Scheinwerfer sorgt neben optischem Wohlgefallen auch dafür, dass das ebike von sich behaupten kann, mit aktivem Kurvenlicht ausgestattet zu sein. Da das Leben des modernen Menschen ohne Smartphone eh kaum noch denkbar ist, übernimmt der schlaue, kleine Begleiter auch beim ebike wichtige Funktionen. Neben der typischen Rolle als Juke-Box, gibt er auch den Bordcomputer, den Tachometer, das Navi und den Pulsmesser. Das Smartphone fungiert sogar als Anlasser und Wegfahrsperre für das ebike: Nach dem Einsetzen in seine Halterung aktiviert es das Antriebssystem. Entnimmt der Fahrer das Smartphone, wird das ebike automatisch abgeschlossen und gegen Diebstahl gesichert.

Autor: Stephanie Kriebel

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