Park-Kameras von Nissan

Park-Kameras von Nissan

— 10.07.2006

Totaler Überblick

Nissan will ab 2007 einen neuen Parkassistenten auf den Markt bringen. Ob das System auch in Deutschland eingesetzt wird, ist noch nicht sicher.

Mit vier Kameras am Auto will Nissan künftig für eine bessere Rundumsicht beim Einparken sorgen. Neben der bereits bekannten Rückfahrkamera unter der Kennzeichenbeleuchtung sollen Objektive in den Außenspiegeln und im Kühlergrill den "toten Winkel" aufheben. Der Farbmonitor im Armaturenbrett liefert beim Einparken oder bei Wendemanövern eine Übersicht über die Gesamtsituation.

Besteht Kollisionsgefahr, wechselt die Darstellung automatisch zu einer Detailaufnahme. Die Rundum-Einparkhilfe mit Monitor nennt der japanische Hersteller "Nissan Around View Monitor", kurz AVM. Im Gegensatz zu den meisten Einparkhilfen arbeitet das System weitgehend lautlos. Erst wenn der Abstand zu anderen Fahrzeugen oder Hindernissen sehr brenzlig wird, ertönt ein Warnhinweis. Optisch sollen die erbsengroßen Kameralinsen kaum wahrnehmbar sein.

Zudem ist das Frontobjektiv schmutz- und wasserabweisend, so daß laut Hersteller auch bei schlechtem Wetter eine gute Sicht gewährleistet ist. Bislang gibt es das AVM-System nur als Studie, die jüngst in Japan vorgestellt wurde. Das System soll im Laufe des nächsten Jahres optional für größere Nissan-Modelle wie beispielsweise den Murano angeboten werden. Ob die Rundum-Einparkhilfe auch in Deutschland erhältlich sein wird, steht noch nicht fest.

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