Parken im Ausland

Parken im Ausland

— 06.06.2008

Knöllchen vermeiden!

Ferienzeit und Fußball-EM - Tausende Autoreisende machen sich wieder auf den Weg ins Ausland. Dort sollten sie auf legales Parken achten. Denn Knöllchen können vielerorts teuer werden.

Rechtzeitig zur EURO 2008 in Österreich und in der Schweiz warnt der ADAC vor hohen Bußgeldern für Falschparken im europäischen Ausland. Spitzenreiter im Abkassieren sind derzeit Spanien und Norwegen, wo das Knöllchen bis zu 90 Euro wert sein kann. Nicht viel billiger kommen Sünder in Dänemark weg, wo ein Parkverstoß 70 Euro kostet. In Tschechien müssen Falschparker mit einer Geldstrafe ab 60 Euro rechnen, in Belgien und Holland sind mindestens 50 Euro fällig. Hinzu kommt möglicherweise eine angebrachte Parkkralle, deren Entfernung noch teurer werden kann. Auch in Kroatien, Slowenien, Griechenland und Schweden (ab 40 Euro) reist ein vermeintlicher Parkplatz mit Pech ein Loch in die Urlaubskasse.

Kurzzeitparkzonen nur am Beginn und am Ende gekeinnzeichnet

Hilfreich – auch für EM-Touristen – ist Fachwissen in puncto Fahrbahnmarkierungen. Meist kennzeichnen gelbe Linien ein Park- oder Halteverbot. In Österreich werden Kurzzeitparkzonen oft nur am Beginn und am Ende des Bereichs mit Schildern gekennzeichnet. Und: Flucht ist zwecklos. Geldstrafen, die nicht direkt in Österreich vollstreckt werden, können bereits jetzt nachträglich in Deutschland eingetrieben werden. 2009 ziehen dann die anderen EU-Länder nach.
Parkverstöße im Ausland
Land Strafe in Euro
Norwegen 90
Spanien bis 90
Dänemark 70
Tschechien ab 60
Niederlande, Belgien ab 50
Kroatien, Slowenien, Griechenland, Schweden ab 40
Italien ab 35
Portugal ab 30
Schweiz, Luxemburg, Polen ab 25
Österreich ab 20
Frankreich, Slowakei, Ungarn ab 10
zum Vergleich:
Deutschland ab 5

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