Partneraktion: Dunlop Intensivtraining

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Partneraktion: Dunlop Intensivtraining 2013

— 10.10.2013

Mit Schleife gebunden

Ob Anfänger oder Routinier: Beim Intensivtraining von Dunlop und AUTO BILD SPORTSCARS für Porsche-Fahrer am Nürburgring lernt jeder die Grüne Hölle besser kennen.

"Anhalten bitte, ganz schnell, wenn's geht." Meinem russischen Beifahrer wird es zu bunt. Lichthupe, Warnblinker, im Hatzenbach-Geschlängel unterbrechen wir unsere rasante Reise. Während sich der Passagier über der Leitplanke seiner Übelkeit entledigt, bleibt Instruktor Ralf Kelleners gelassen: "Muss sonst noch jemand?", fragt der erfahrene Langstreckenpilot. Allgemeines Kopfschütteln. "Dann geht's weiter." Das Rudel an Porsche 911 mit Gruppennummer 14 nimmt wieder seine temporeiche Fahrt auf. Wir sind beim Intensivtraining, einem zweitägigen Nordschleifen-Lehrgang von Dunlop und AUTO BILD SPORTSCARS, exklusiv für Porsche-Fahrer. Bereits im letzten Jahr fand die Veranstaltung statt – und wurde mit 105 Teilnehmern zum Riesenerfolg. Die Fortsetzung 2013 hält eine exklusive Steigerung parat: Nicht nur die Nürburgring-Nordschleife dient als Lehrstrecke, sondern zusätzlich der Grand-Prix-Kurs. Knapp 26 Kilometer macht eine Runde aus, entsprechend viel gibt es für die 111 angereisten Teilnehmer zu lernen. Am Vorabend stimmt sie Dunlop-Marketingleiter Michael Bellmann darauf ein: "2013 ist ein besonderes Jahr. Nicht nur weil Dunlop 125-jähriges Bestehen feiert. Neben 50 Jahre 911 jährt sich auch Stefan Bellofs 6:11-Minuten-Rekordrunde zum 30. Mal." Exakt dieses Auto steht im Foyer des Lindner-Hotels, pilotieren wird ihn morgen kein Geringerer als Rennsport-Ikone Hans-Joachim Stuck.

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"Strietzel" schwört auf Dunlop-Reifen

Viel zu erzählen: Dunlop-Marketingleiter Michael
Bellmann interviewt Rennsport-Legende Stuck.

"Striezel" plaudert aus dem Nähkästchen. "Meine erste Nordschleifenrunde absolvierte ich mit neun", erzählt die Rennsport-Legende lächelnd. Unzählige Siege in den verschiedensten Serien gehen auf sein Konto, "die Porsche-Zeit war aber", so sagt er, "die geilste" in seiner Karriere. "Mit dem 956 sind wir auf gewissen Strecken Formel-1-Rundenzeiten gefahren. Dank toller Renningenieure und Dunlop-Reifen war man aber auch bei 400 km/h immer sicher unterwegs", erzählt Stuck. Uwe Alzen betritt nach ihm das Podium. In den 70ern sah er auf Papas Schoß in einem Mercedes/8 die Grüne Hölle zum ersten Mal aus der Fahrerperspektive, seitdem sind schätzungsweise mehr als 1000 Runden dazugekommen.

Ein Who's who der Rennelite

Den richtigen Dreh: Gewissenhaft ziehen Dunlop-
Techniker die Zentralverschlüsse dieses Porsche GT3 fest.

Der Nordschleifen-Kenner kommentiert seine Qualifikationsrunde zum 24-Stunden-Rennen 2012. 8:18,382 Minuten sicherten ihm damals die Pole. Kommentare wie "Man muss an gewissen Passagen
Schwung mitnehmen, anders als mit einem leistungsstärkeren Formel-1-Auto" oder "Wenn's in dieser Kurve staubt, hat's gepasst" lassen erahnen, welch fahrerisches Talent im gebürtigen Kirchener steckt – zumal er nach Ablauf seiner pfeilschnellen Runde angibt, keine größeren Fehler gemacht zu haben. "Welche Fehler, Uwe?!", fragt sich der beeindruckte Zuschauer. Alzen rät den Teilnehmern zu besonnener Herangehensweise: "Gerade auf Kerbs reagiert das Auto oft anders, als man sich das vielleicht vorstellt." Sicherheit geht schließlich vor. Für die ist der große Instruktoren-Kader verantwortlich, den European Speed Club-Geschäftsführer Danny Pfeil anführt. Die Liste liest sich wie ein Who's who der deutschen Rennsport-Elite. 24-Stunden-Rennen-Sieger Frank Stippler, Langstrecken-Profi Klaus Panchryz, der ehemalige Audi-Werksfahrer Pierre Kaffer, die GT Masters-Piloten Nico Bastian und Maximilian Götz sowie Ring-Experte Patrick Simon gehören unter anderem zum Team, das die Ideallinie vorgibt.

Die Gruppen teilen sich nach Vorkenntissen auf

Jeder von ihnen führt eine kleine Gruppe an, eingeteilt werden diese nach Strecken-Vorkenntnissen. Denn das Vorwissen ist höchst unterschiedlich. Neben absoluten Frischlingen sowie Gelegenheits-Ringern tummeln sich ebenso viele erfahrene Ringbesucher im Teilnehmerkreis – das deuten zumindest die zahlreichen GT2 und GT3 mit Käfig und Feuerlöscher sowie dem berühmten Streckengrafik-Tattoo an, die sich am Vortag im Dunlop-Testcenter gegenüber der Döttinger Höhe tummeln und von Reifentechnikern für die Schleife treffend besohlt werden. Viele ziehen die Option, auf den Dunlop Sport Maxx Race umzusatteln. Eine Rennsport-Gummimischung lässt den Semislick intensiv an der Straße kleben, umlaufende Rillen sichern mit gezielter Drainagefunktion selbst bei Regen sicheres Heimkommen nach dem Trackday. Beim gemeinsamen Abendessen im Lindner-Hotel kommt jedoch die Befürchtung auf, sie könnten dafür bereits deutlich früher zum Einsatz kommen: Regen prasselt auf die Grüne Hölle nieder. Der Blick aus dem Fenster am nächsten Morgen bringt Entwarnung – die dunklen Wolken sind weg, nur der Nebel muss sich noch lichten. Uwe Alzen stört das nicht. Mutig sticht er in die graue Suppe auf der Start-Ziel-Geraden, gefolgt vom tollkühnen Weltrekordler Dirk Auer auf einem raketenbetriebenen Kart. Ein Show-Duell, das Alzen wie so oft für sich entscheidet.

100 Porsche in der Grünen Hölle

Instruktor Wolfgang Kaufmann schaut sich beim freien Fahren an, was seine Schüler so behalten haben.

"Wahnsinn, welchen Grip die Strecke morgens hat, wenn sonst noch keiner gefahren ist", schwärmt er. Das ändert sich kurz darauf. Immer kräftiger fegt die Sonne Nebelschwaden beiseite, trocknet die legendäre Piste. Knapp 100 Porsche besorgen den Rest. Gruppe 14 macht sich auf den Weg, Ralf Kelleners gibt im Cayman den Takt vor. "Noch ist die Strecke an gefährlichen Stellen wie Fuchsröhre und Bergwerk feucht, wir tasten uns langsam ran", entscheidet unser Coach. So bleibt Zeit, die wichtigen Einlenkpunkte kennenzulernen. Sanft, aber bestimmt führt uns Kelleners an die Ideallinie heran. Hierzu dienen dem Profi Anhaltspunkte wie ein Zaun bei Metzgesfeld, Graffiti-Punkte in Wehrseifen oder die linken Kerbs vorm Galgenkopf. In ganzen Runden geht es um den Kurs, nicht in Sektionen. So prägt er sich flüssig ein. Runde vier, das Tempo wächst stetig. Ausgangs des Karussells fährt mein Vordermann zu weit rechts. "Den Unterboden genau über die Platten positionieren", korrigiert Kelleners. Drei Kurven später folgt in der Hohen Acht ein weiterer Hinweis: "An die Blickführung denken, immer den Scheitelpunkt anvisieren." Erstaunlich, was der flott vorausfahrende Lehrer, eine Hand am Funkgerät, im Rückspiegel so alles sieht. Nach der Mittagspause fliegen wir richtig, laufen zum Teil auf andere Gruppen auf. "Ich hole jetzt alles aus meinem Cayman raus, ihr macht schon richtig Druck", lobt Kelleners die Fortschritte. Unsere Trainings-911er geben mit gutmütigen, berechenbaren Reaktionen und exakt definiertem Handling das dafür nötige Vertrauen, die ausdauernden haftstarken Dunlops stellen die passende Ergänzung dar. Fällt einer aus der Gruppe ab, warten wir kurz. Nur als Team sind wir stark, miteinander statt gegeneinander, auch das zeichnet das Intensivtraining aus. "Schließlich wollen wir dellenfrei bleiben", scherzt Kelleners – dabei bleibt es auch.

Mehr Bilder vom Intensivtraining sehen Sie oben in unserer Bildergalerie.

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