Partneraktion Nissan GT Academy
— 26.09.2012Katz und Maus
Beim Finale der deutschen Nissan GT Academy 2012 in Silverstone gingen zwölf junge Talente an den Start. Schnell wurde ihnen klar: Der Weg von der Spielekonsole in ein echtes Renncockpit ist ein äußerst harter.
Durch den Schlamm auf die Rennstrecke
Von dem Gebrüll der Ausbilder angetrieben, bewältigen alle zwölf Kandidaten einen eigentlich für Soldaten aufgebauten Waldparcours. Barrikaden, Hochseile und Wasserhindernisse müssen sie überwinden – die Schlammschlacht gibt es unter anderem auf der deutschen Facebook-Seite von Nissan zu sehen. Was folgt, ist eine Dusche im doppelten Wortsinn. Der Körperreinigung folgt ein zweistündiges Kartrennen bei strömendem Regen, erst danach hat der erste Finaltag ein Ende. Einen Abend später sind es nur noch neun Finalisten. Tagsüber haben die Teilnehmer auf einem Nissan 370 Z geübt und sich dann vor den Augen der Jury in einem Nissan GT-R auf der Rennstrecke beweisen müssen. Eine Aufgabe, die für drei Teilnehmer das Aus bedeutet.
Auf der Jagd wie Katz und Maus
Überblick: Alle Informationen zur GT-Academy 2012
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Drei Tage und zahlreiche weitere Aufgaben wie ein Stockcar- und ein Nissan-Leaf-Rennen sowie eine Rallyerunde im Nissan 370 Z später sind es nur noch vier Kandidaten. Langsam, aber sicher haben sie das Ziel vor Augen, doch erreichen wird es nur einer von ihnen. Dann ist es soweit, ein letztes Rennen kürt den Sieger der deutschen Nissan GT Academy 2012. Danach folgen die Ausbildung zum Rennfahrer und das 24-Stunden-Rennen in Dubai im Januar 2013. Wer der Gewinner ist, lesen Sie in der AUTO BILD SPORTSCARS-Ausgabe 12/2012 und wie es für den deutschen Finalisten weitergeht, erfahren Sie auf der Nissan GT-Academy Aktionsseite.
Das ist die Nissan GT-Academy
Seit 2008 sucht Nissan gemeinsam mit Sony nach Nachwuchsrennfahrern. Wer teilnehmen will, muss auf einer PlayStation eine Bewerbungsrunde in dem Rennspiel Gran Turismo fahren. 2012 versuchten sich in Europa 830 000 Teilnehmer an dieser Aufgabe, allein in Deutschland waren es 96 000 Bewerber. Die 32 schnellsten schafften den Sprung in das nationale Finale auf dem Nürburgring, 12 von ihnen zogen ins Finale in Silverstone ein. Das Ziel ist die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Dubai, doch auch danach geht die Rennfahrerkarriere weiter. Die Gewinner der beiden ersten Staffeln fuhren 2012 das 24-Stunden von Le Mans. Der Gewinner 2011, Jann Mardenborough, wurde gerade zum englischen Nachwuchstalent des Jahres gekürt.
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