Partneraktion Nissan GT Academy

— 23.01.2013

Ein Traum wird wahr

Der deutsche Gewinner der GT Academy 2012, Peter Pyzera, lieferte im großen Finale beim 24-Stunden-Rennen in Dubai eine beeindruckende Leistung. Als Belohnung wird er weiter von Nissan unterstützt. 



Peter Pyzera konnte sein Glück gar nicht fassen. Gerade mal eine Stunde war seit der Überquerung der Ziellinie beim 24-Stunden-Rennen von Dubai vergangen. Und damit die Ausbildung der Nissan GT Academy vom Computerzocker zum echten Rennfahrer eigentlich beendet. Da nehmen Vincent Wijnen und Darren Cox, der Geschäftsführer des Nissan Center Europa und der Motorsportdirektor des japanischen Herstellers, den 25-Jährigen in der Lounge über der Boxengasse zur Seite. Im Eck, vor den Playstation-Fahrsimulatoren, mit denen alles begonnen hatte, lassen die beiden die Katze aus dem Sack: Der Nachwuchspilot wird auch weiterhin von Nissan unterstützt. 2013 steigt er in die Blancpain-Endurance-Serie auf und startet dort mit einem Nissan GT-R an den fünf Rennwochenenden in ganz Europa!

Finale der GT Academy – das 24-Stunden-Rennen in Dubai

In Dubai wurde während des Rennens an gewöhnlichen Zapfsäulen getankt. Teilweise bildeten sich lange Schlangen.

Pyzera freut sich riesig. "Denn Nissan hätte auch sagen können: Schön war's!" Dann scherzt er: "Jetzt muss ich erst mal in die Arbeit gehen und sagen, dass ich noch ein bisschen mehr Urlaub brauche." Denn: Die unbezahlten freien Tage bei seinem ehemaligen Arbeitgeber gibt es nur noch bis Ende Januar. Doch jetzt heißt es: Vorfahrt für den Rennfahrer. Einfach war die Entscheidung, den Weg der GT Academy einzuschlagen, für den sympathischen jungen Mann aus Gladbeck anfangs nicht. In der Heimat hatte der Industriemechaniker einen guten Job, seine Familie, seinen Freundeskreis und seine Freundin, die mittlerweile seine Verlobte ist. Die Alternative: die Ausbildung zum Rennfahrer, im fernen England, Dauer ungewiss. Er entschied sich trotzdem dafür. Im Nachhinein ist sich Pyzera sicher: "Es war definitiv die richtige Entscheidung. Was wir erleben durften, kann man nicht bezahlen. Eine Zeit, die ich wirklich nicht missen möchte."

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Von der Spielekonsole ins Renncockpit

Wie am Anfang: Peter Pyzera (vorne) fährt noch einmal
virtuell auf der Playstation.

Drei Monate hatten sich Peter Pyzera und die anderen drei Gewinner der GT Academy zuvor in Silverstone vorbereitet. Tagtäglich trainiert, den Körper und den Kopf. Und natürlich das Autofahren. Acht Rennen standen für den angehenden Piloten während dieser Zeit auf dem Programm. Alles für ein Ziel: das große Finale der GT Academy – das 24-Stunden-Rennen in Dubai. Dort staunte Pyzera immer noch: "Vor einem halben Jahr saß ich noch an der Playstation. Jetzt starte ich in Dubai beim 24h-Rennen. Total verrückt!" Dass es möglich ist, in solch kurzer Zeit zu einem schnellen Rennfahrer zu reifen, bewies Pyzera eindrucksvoll. Er blieb absolut fehlerfrei und fuhr starke Rundenzeiten im Nissan 370Z GT4. "Es freut mich, dass ich so gut mithalten kann. Es überrascht mich aber auch", sagte er mit einem gewissen Stolz. Das sah auch Darren Cox kurz nach Rennende so: "Mit der Leistung von Peter sind wir sehr zufrieden." Nach einem Unfall in der Nacht, einer rund zweistündigen Reparaturpause und daraus resultierenden technischen Problemen landete das Auto mit der Startnummer 147, das sich Pyzera mit Sabine Schmitz, Alex Buncombe sowie Steve Doherty teilte, am Ende allerdings nur auf Rang neun der Klasse für GT4-Fahrzeuge.

Pyzeras Traum: Das 24h-Rennen am Nürburgring

Das Fahrer-Quartett (v.l.): Steve Doherty, Alex Buncombe, Peter Pyzera und Sabine Schmitz.

Besser lief es für das Schwesterauto mit der Startnummer 127. Das Quartett aus Lucas Ordoñez, dem ersten Gewinner der GT Academy im Jahr 2008, Wolfgang Reip, Mark Schulzhitskiy und Roman Rusinov, fuhr in der gleichen Klasse auf Position zwei. In der Gesamtwertung sicherte sich wie im Vorjahr das Team Black Falcon aus Meuspath am Nürburgring Platz eins. DTM-Rekordchampion Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen, Sean Edwards sowie Lokalmatador Khaled Al Qubaisi ließen der Konkurrenz mit ihrem Mercedes SLS AMG GT3 keine Chance. Auf Rang zwei kam der Ferrari 458 Italia GT3 von AF Corse ins Ziel. Dritter wurde der Aston Martin Vantage GT3, den unter anderem der Deutsche Stefan Mücke pilotierte. Ähnliche Ergebnisse möchte auch Peter Pyzera in Zukunft gerne erreichen. Und das am liebsten in der Eifel. "Mein Traum? Das 24h-Rennen am Nürburgring. Wenn ich dort gefahren bin, habe ich alles erlebt", schwärmt der Youngster. Die Weichen für das Rennfahren sind auf jeden Fall schon gestellt.

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