Partneraktion: Skoda-Extratour — 08.12.2011
Der kleine Yeti erobert Afrika
Fünf AUTO BILD-Leser erkunden mit dem Skoda Yeti Namibia. Man spricht Deutsch in einem der jüngsten Staaten der Welt – in Sachen Flora, Fauna und Fahrvergnügen ist aber alles anders als daheim.
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Schotter, Geröll, Sand mit faustgroßen Steinen und armtiefen Schlaglöchern die Regel. Aber der Yeti kämpft sich tapfer durch, scheut selbst die wüsteste Piste nicht, meistert Strecken, die jedem Offroad-Park zur Ehre gereichen würden. Und das sogar rückenschonend, wie unsere Afrika-Pioniere begeistert feststellen. Haben Sie gedient? Dann kennen Sie das: Wer in der Kolonne "auf Sicht" fährt, bleibt dem Vordermann dicht auf den Fersen. Wer in Namibia "auf Sicht" fährt, muss genau das Gegenteil tun. Um auf den Staubpisten etwas sehen zu können, braucht der Fahrer viel Abstand. Wer zu dicht auffährt, sieht gar nichts, hört aber umso mehr. Die hochgewirbelten Steine des Vordermanns nämlich, wenn sie in der Frontscheibe einschlagen. Hat Carglass eigentlich einen Außendienst in Rostock/Namibia?Aber nicht nur Namibias Straßen sind anders als deutsche Asphaltbänder. Auch die Speisekarten. Bockwurst mit Kartoffelsalat bleibt – zum Glück – die Ausnahme. Unsere fünf Yeti-Ritter sehen die abendliche Menükarte tagsüber noch an der Straße laufen: Oryx-Antilopen, Kudus, Springböcke, Warzenschweine. Die gibt’s auch als Trockenfleisch-Knabbersnack in der Tüte unter dem Namen Biltong oder Sliced Springbock. Der europäische Gaumen reagiert zurückhaltend auf diese nationale Köstlichkeit. Die Fleisch-Chips lösen deshalb auch bei den AUTO BILD-Lesern keine Begeisterung aus. Giraffen, Elefanten, Zebras, Krokodile oder Flusspferde gibt’s zum Glück weder in Tüten noch auf den Speisekarten. Dafür aber zuhauf auf den Speicherkarten der Fotoapparate.
Nach fünf Fahrtagen und 1500 Kilometern sehen die Yetis aus wie sandgestrahlt, haben alle die gleiche Farbe: Staubgrau. Aber: Alle überleben den Querfeldeinritt unbeschadet. Na gut – fast unbeschadet. Drei Frontscheiben (Steinschlag), vier Reifen (Schlaglöcher, Geröll) und eine Kupplung bleiben auf der Strecke. Letztere haucht ihr Leben geruchsintensiv im Tiefsand der sogenannten Bloedkuppe aus. Tja – blöd gelaufen. Wenn der Sand so tief ist, dass die Bodenplatte aufsetzt, die Räder in der Luft drehen, hilft auch die äußerst praktische Offroad-Technik des Yeti nicht, der sonst die steilsten Passagen überraschend gut bewältigt. Von einer verbrannten Kupplung lässt sich ein Yeti aber noch lange nicht stoppen. Skodas Technikchef Markus Liersch fährt einfach ohne Kupplung weiter. Rund 100 Kilometer. Bis in die Bismarckstraße. Und die liegt im Küstenort Swakopmund, was die eingangs gestellte Taxifahrer-Frage dann auch ganz exakt beantwortet.Keine Aktion verpassen: Mit den kostenlosen Newslettern von autobild.de behalten Sie den Überblick über unsere Aktionen und Gewinnspiele. Erhalten Sie zudem regelmäßig die wichtigsten Neuigkeiten rund ums Auto per E-Mail.
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Kommentare zum Artikel (4)
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Hallo,
nettes Abenteuer.
Welcher Reifen sind den da auf den Yetis aufgezogen ? (Hersteller, Marke Größe)
Für eine Antwort währe ich sehr dankbar.
Villeicht kann mir jemand zu den Reifen noch ein paar Erfahrungen schreiben.
Herzlichen Dank an Skoda und Autobild für diese tolle Reise. Ich habe einen Platz Yeti/Namibia gewonnen und musste ihn aber leider aus Termingründen absagen. Ich freue mich für meinen Nachrücker und danke für die schönen Photos.
@sw...na, ein bis´chen neidisch das der Yeti so gut ist? Neid muss man sich bekanntermassen erarbeiten, hahhaaa
...überaus zufriedener Yeti-Fahrer...;-)
Waren diese lächerlichen Dschungelcamp-Klamotten eigentlich Pflicht? Und schön, dass noch ein "echter 4x4" dabei war um die Yeti zu bergen! Ansonsten sicher eine nette Reise!