Personal-Karussel in der Formel 1

Personal-Karussel in der Formel 1

— 23.07.2003

Fliegt Nick Heidfeld raus?

Montoya ist bei McLaren im Gespräch, Frentzen hat Kontakt zu Jordan. Aber was wird aus Newcomer Nick Heidfeld?

So lange das zweite Cockpit bei McLaren-Mercedes nicht besetzt ist, dreht sich das Transfer-Karussell munter weiter. Die Option auf David Coulthard ist vor dem GP Großbritannien verstrichen. Der Schotte musste die letzten Wochen viel Kritik einstecken. "Wir werden Davids Performance beobachten", kündigte Mercedes-Sportchef Norbert Haug an. Denn neben Heidfeld und Fisichella buhlt jetzt wohl auch Juan Pablo Montoya um "DCs" McLaren-Cockpit. Der BMW-Williams-Pilot soll sich laut "Bild am Sonntag" schon nach einer Ausstiegsmöglichkeit aus seinem Vertrag (bis 2005) erkundigt haben.

Für Sauber-Mann Nick Heidfeld wird die Luft dünn. Die Resultate sprechen gegen ihn. Es soll mit Jaguar, BAR und Toyota verhandeln. "Mit Fisichella könnte Nick bei Sauber gut leben", räumt Manager Werner Heinz indes ein, was Heidfelds schweren Stand in der Szene zeigt. Fisichella besuchte vorm Silverstone-GP die Sauber-Fabrik in Hinwill (CH). Er gilt schon lange als Saubers Wunschpilot. Entscheidung um den GP Ungarn.

Ein heißes Eisen bleibt das zweite Jaguar-Cockpit. Pizzonia wackelt weiter. Möglicher Ersatz: Minardis Justin Wilson oder McLaren-Tester Alex Wurz. Den hatten die Grünen schon vorm GP Spanien als Pizzonia-Ersatz im Auge. Weitere Wurz-Option: Jordan, wenn sie Mercedes-Motoren erhalten. Auch Frentzen hat wieder Kontakt zu seinem Ex-Arbeitgeber. "Mit Heinz hatten wir die erfolgreichste Zeit", lobt Jordan. "HHF" will sich in den nächsten acht Wochen entscheiden. Villeneuve will für 2004 ein wettbewerbsfähiges Auto, sonst ist Schluss mit F1. Renault will ihn nicht.

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