Personalwechsel bei Saab

Personalwechsel bei Saab

— 10.03.2005

Augustsson geht, Forster kommt

General Motors will den nächsten 9-3 in Rüsselsheim bauen. Saab-Chef Augustsson ist sauer – und verläßt das Unternehmen.

Der ehemalige Opel-Chef und jetzige Europa-Präsident von General Motors, Carl-Peter Forster, wird künftig auch die schwedische Konzerntochter Saab steuern. Forster werde zum 1. April 2005 neuer Saab-Präsident, teilte GM mit. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Peter Augustsson werde den Autobauer verlassen.

Augustsson reagierte damit auf die GM-Entscheidung, die nächste Mittelklasse-Generation der Töchter Opel und Saab (also Vectra und 9-3) in Deutschland zu bauen. Der schwedische Standort Trollhättan hatte im Kampf um eine bessere Auslastung und die Sicherung der Arbeitsplätze gegen das Opel-Werk in Rüsselsheim verloren. Saab schreibt seit Jahren rote Zahlen, die Zukunft von Trollhättan sei nach Angaben von GM aber bis zum Jahr 2010 gesichert.

Der 51jährige Forster gilt als harter Sanierer. Als Vorstandsvorsitzender bei Opel hatte er von 2001 bis 2004 die Sanierung des Autobauers vorangetrieben. Seit Juli 2004 ist er in der Europa-Zentrale von General Motors für eine bessere Zusammenarbeit und für Kosteneinsparungen bei den Töchtern Opel, Saab und Vauxhall zuständig.

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