Peugeot 208 68 VTi: Fahrbericht
— 01.02.2013
Peugeot hat einen Zylinder gespart
Peugeot schickt den 208 mit einem sparsamen Dreizylinder ins Rennen. Gelingt ihm die Kombination von Knauserei und Fahrspaß? Der erste Fahrbericht checkt die wichtigsten Fakten.
Erster Eindruck: Der
Peugeot 208 68 VTi ist ein sanfter Stadtbegleiter und als Fünftürer mit
praktischen Anlagen ausgestattet. Allerdings sind die Vordersitze zu weich gepolstert und
lieblos ausgeformt.
Das ist neu: Mit dem Dreizylinder 1.0 VTi zieht ein besonders sparsames Motörchen in den 208. So soll er nur 4,3 Liter Sprit verbrauchen.
Video: Peugeot 208 68 VTi
Peugeot spart einen Zylinder
So fährt er sich: Überhaupt nicht angestrengt, laut oder ungehobelt, wie man es vielleicht von einem Kleinwagen mit Minimalantrieb erwarten wurde. Der so leise wie lebendige Dreizylinder entfaltet gleichmäßig seine Kraft – sogar schon bei recht niedrigen Tourenzahlen. Auch das Fahrwerk arbeitet ordentlich: Die Federung reagiert selbst auf fiese Schlage, der Wagen rollt passabel sanft ab. Die Sitzposition (der Fahrer peilt über ein sehr kleines Lenkrad hinweg auf die Instrumente) passt – die Sitze selbst sind jedoch lieblos geformt und zu weich gepolstert.
Kaufen? Unbedingt – er ist sparsam und lebendig.
Preis: 12.350 Euro.
Verkaufsstart: sofort.
Bewertung: 4,5 von fünf möglichen Sternen.
Technische Daten: Dreizylinder, vorn quer • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 999 cm3 • Leistung 50 kW (68 PS) bei 6000/min • max. Drehmoment 95 Nm bei 3000/min • Vorderradantrieb • Fünfganggetriebe • Tankinhalt 50 l • 0–100 km/h 14,0 s • Spitze 163 km/h • EU-Mix 4,3 l Super/100 km • CO2 99 g/km.
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