Peugeot 208: Genfer Autosalon 2012

Peugeot 208: Genfer Autosalon 2012

— 02.11.2011

Löwe auf Diät

Mit dem 208 definiert Peugeot die Kleinwagenklasse neu: Zum Genfer Salon 2012 zeigt sich der 207-Nachfolger kleiner und leichter als sein prominenter Vorgänger. Trotzdem soll der Franzose mehr Platz bieten.

Kleinwagen sind seit Jahrzehnten eine Domäne von Peugeot. Der 207 war weltweit erfolgreich, selbst der Vorgänger 206 wird als 206+ immer noch verkauft. Doch inzwischen heißen die Konkurrenten längst nicht mehr nur VW Polo, Opel Corsa, Toyota Yaris oder Ford Fiesta, sondern auch Mazda2, Hyundai i20 oder Kia Rio. Da muss sich Peugeot etwas einfallen lassen – und die Franzosen gehen beim 208 (wie er jetzt tatsächlich offiziell heißt) neue Wege. Statt Wachstum gibt es eine dezente Schrumpfkur, der 207-Nachfolger wird sieben Zentimeter kürzer (3,96 Meter) als sein Vorgänger und einen Zentimeter flacher, aber dank des gewachsenen Radstands mehr Platz bieten.

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Genfer Autosalon Vorschau 2012
Hinten sollen die Passagiere fünf Zentimeter mehr Beinfreiheit bekommen und sogar der Kofferraum wächst trotz der geringeren Länge ein wenig. Vor allem aber wird der Franzose leichter, zwischen 110 und 173 Kilo werden eingespart. Das Basismodell wiegt mit 975 Kilo weniger als eine Tonne. Sein Design orientiert sich an der Mittelklasse 508 und will gefälliger wirken als bisher. Die Zeiten des riesigen Kühlergrills sind damit vorbei, Sicken an den Seiten und Bumerang-förmige Heckleuchten sollen trotzdem eine schwungvolle Linie garantieren. Der Spargedanke geht natürlich bei den Aggregaten weiter: Fünf Dieselmotoren stehen zur Auswahl, davon vier mit e-HDi-Technik, was nichts anderes bedeutet, als dass hier eine Start-Stopp-Automatik Serie ist. Die CO2-Emissionen liegen beim Sparmodell bei 87 g/km oder einem Verbrauch von 3,4 Litern auf 100 Kilometern und überschreiten auch sonst nie die "magische" 99-Gramm-Grenze.

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Innen dominiert der große Touchscreen-Monitor, die Bedienung soll extrem einfach ausfallen.

Die Benziner stammen zum Teil aus der Kooperation mit BMW und leisten mutmaßlich zwischen 75 und 200 PS, die Diesel zwischen 70 und 112 PS. Auch hier wird natürlich abgespeckt, die Benziner haben teilweise nur noch drei Zylinder (1.0 l VTi und 1.2 l VTi) und sollen nur 4,3 Liter/100 km konsumieren. Selbst bei den verwendeten Werkstoffen vergisst Peugeot die grüne Note nicht: Stoßfänger und Klimagebläse sind zu 100 Prozent recyclebar. Innen versprechen die Franzosen eine Kombination von kleinem Lenkrad, einem höher ins Blickfeld des Fahrers gelegten Kombiinstruments und großem, zentralen Touchscreen. Die Bedienung soll intuitiv erfolgen. Die Kleinwagen-Mischung aus Frankreich klingt bis hierher schlüssig. Ein Kombi (SW) und ein Klappdach-Cabrio (CC) werden folgen, sie runden die Modellpalette ab.

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