Peugeot 208 GTi 30th (2014): Fahrbericht

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Peugeot 208 GTi 30th anniversary edition (2014): Fahrbericht

— 10.12.2014

Erste Fahrt im Jubiläums-GTi

Zum 30. Geburtstag des 205 GTI spendiert Peugeot dem 208 GTi ein paar Extra-PS. Wie sich der Krawall-Knirps damit fährt, zeigt der Fahrbericht.

Rote Akzente im Innenraum nehmen die auffällige Zwei-Ton-Lackierung des Jubiläumsmodells auf.

Wenn gestandene Männer Schnappatmung kriegen, kann das mehrere Gründe haben. Entweder wir sind gerade Fußball-Weltmeister geworden, Candice Swanepoel lüftet spontan Victorias Secret oder wir dürfen eine schnelle Runde im neuen Peugeot 208 GTi 30th drehen. Das Sondermodell zum 30. Geburtstag des legendären 205 GTI bringt zwar nur acht PS mehr als der normale 208 GTI mit, hat es ansonsten aber faustdick unter den Radhäusern. Spurverbreiterung, Tieferlegung und Torsendifferenzial mit Sperre lassen den Krawall-Knirps auf der Handlingstrecke richtig Alarm machen. Der hellwache 1,6-Liter-Turbo packt in jeder Drehzahllage herzhaft zu und lässt bis weit über 6000 Touren auch nicht mehr locker. Macht dann 6,5 Sekunden bis Tempo 100 und maximal 230 km/h – nicht schlecht für so einen Zwerg Rase.

Peugeot 208 GTi 30th: Fahrbericht

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Vorstellung: Peugeot 208 GTi 30th anniversary edition

Bei Gaslupfern dreht das GTi-Heck hilfreich ein

Spurverbreiterung, Tieferlegung und Torsendifferenzial mit Sperre lassen den Krawall-Knirps auf der Handlingstrecke richtig Alarm machen.

Herrlich auch, wie der flippige Franzose mit kurvigem Geläuf umgeht – und wir meinen hier nicht Frau Swanepoel. Auf dem Rundkurs wirft sich der 208 GTi 30th mit Inbrunst in Biegungen aller Art. Das straffe Fahrwerk unterbindet allzu wilde Karosserieneigungen zuverlässig, trotz der sehr spitzen und nicht übertrieben mitteilsamen Lenkung findet der kleine Krawallo mit den großen 18-Zoll-Rädern die Ideallinie ohne Schwierigkeiten. Die Tendenz zum Untersteuern bleibt erfreulich gering, auf Gaslupfer dreht sich das Heck hilfreich ein, das ESP lässt dennoch keinerlei Gefahr aufkommen. Allerdings lässt sich der elektronische Engel komplett deaktivieren – was wir aber nur Profis empfehlen. Denn ohne den Schleuderschutz übersteuert der 208 bei provozierten Lastwechseln eindeutig. Wer dann nicht schnell gegenlenkt und wieder Gas gibt, kreiselt womöglich unschön ins Aus. Und dort gehört der scharfe GTi aus Gallien nun absolut nicht hin, auch wenn bei 27.590 Euro schon mal Schnappatmung einsetzen kann.

VW Polo GTI Facelift: Fahrbericht

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Autor: Gerald Czajka

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Sportwagen

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