Peugeot 307 CC

Peugeot 307 CC Peugeot 307 CC

Peugeot 307 CC

— 17.02.2003

Paris, Genf, Sommer

In Paris hat sich Peugeot noch ein bisschen geziert, sprach von einer Studie. Auf dem Genfer Salon reden die Franzosen Tacheles: Der 307 CC kommt! Im Spätsommer 2003.

307-Familie komplett

Na endlich. Peugeot packt Butter bei die Fische und bestätigt offiziell, was alle Autobegeisterten gehofft hatten: Das 307 Coupé-Cabrio kommt. Offizielle Weltpremiere wird auf dem Genfer Salon (6.-16.3.2003) sein. In den Handel kommt der 307 CC dann im Laufe des Sommers (Anfang zweite Hälfte 2003), so Peugeot.

Der 307 CC führt in seiner "Zwei in einem"-Konzeption den Charakter des 206+ CC und des historischen Vorbilds 402 Eclipse aus den dreißiger Jahren fort (elektrohydraulisch versenkbares Stahldach). Eine manuelle Entriegelung des Faltdachs am vorderen Rahmen, wie bei einigen Cabriolets üblich, entfällt dank elektrischer Verschlüsse. Weiteres Goody: Um bei geschlossenem Dach den Bedienungskomfort beim Öffnen der Türen zu vereinfachen, werden die Seitenscheiben um einige Millimeter absenkt, sobald der Türgriff angefasst wird. Dieser so genannte "Short-Drop"-Effekt wird von einem "kapazitiven Näherungssensor" im Türgriff gesteuert, der in dieser Form eine Weltpremiere darstelle.

Im Vergleich zur Limousine, von der der Vorderbau komplett übernommen wurde, besitzt der 307 CC eine stärker geneigte Frontscheibe mit verstärkter A-Säule. Sie soll bei geöffnetem Dach für einen zugfreien Innenraum sorgen und zusammen mit dem Hecküberhang die gestreckte Linie des 307 CC betonen. Die Heckleuchten mit der dritten Bremsleuchte setzen sich aus insgesamt 112 Dioden zusammen, die praktisch verzögerungsfrei aufleuchten, sobald die Bremse betätigt wird. Sie sind für die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs ausgelegt und bedeuten in diesem Fahrzeugsegment eine Weltneuheit.

Zwei-Liter-Motoren mit 136 oder 177 PS

Mit dem verlängertem Überhang kommt der 307 CC insgesamt auf 4,34 Meter. Die Höhe reduzierte sich im Vergleich zur Limousine um neun Zentimeter auf 1,42 Meter. Bei geschlossenem Dach schluckt der 307 CC 350 Liter Gepäck (nach VDA), offen sind es 204 Liter.

In Sachen Sicherheit ist so ziemlich alles an Bord, was es heutzutage gibt: Front- und vordere Seiten-Airbags, aktive Kopfstützen der Vordersitze zur Vermeidung von Schleudertraumata, aktive Fußstütze, vier Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit Gurtkraftbegrenzern, Isofix-Verankerungen für Kindersitze etc. Hinzu kommen zwei in den hinteren Kopfstützen integrierten Metallbügel, die im Notfall mittels einer pyrotechnischen Vorrichtung ausgefahren werden.

Weiß hinterlegte und mit einem Chromring eingefasste Instrumente sowie ein Lederlenkrad mit metallisch schimmernden Einsätzen sollen den luxuriös-sportlichen Charakter des 307 CC unterstreichen. Zwei Motoren bieten die Franzosen dazu an: den bewährten 2.0 mit 100 kW (136 PS) – wahlweise mit Automatikgetriebe – und einen neuen, ebenfalls 2,0 Liter großer Vierzylinder-Motor mit 130 kW (177 PS) und stufenloser Einlass-Nockenwellen-Verstellung. Die genauen Preise gibt Peugeot auf dem Genfer Salon bekannt.

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