Peugeot 307 CC

Peugeot 307 CC Peugeot 307 CC

Peugeot 307 CC

— 28.02.2003

Jetzt klappt's auch für vier

CC – Peugeots Formel für den Frühling eröffnet jetzt auch im 307 herrliche Aussichten. Wobei das kompakte Coupé-Cabrio mit dem heißen Blechdach nicht nur laut Fahrzeugschein für vier Sonnenanbeter taugt.

Ein höchst unwiderstehliches Angebot

Zwölf Impulsgeber, fünf Hydraulikzylinder, vier Scherenscharniere, ein Verbindungsrohr und eine Elektropumpe – so profan und völlig unerotisch lässt sich beschreiben, was Autobegeisterten ab dem Spätsommer 2003 verspätete Frühlingsgefühle bereiten dürfte. Die genannten Zutaten (plus einige weitere Änderungen) machen aus einem ganz normalen Peugeot 307 den Lust-Luftikus 307 CC.

Die Formel für die Frühlings-Frische im Auto kennen wir schon seit Herbst 2000, als uns die Franzosen mit einem Mini-SLK namens 206+ CC erst den Atem und dann die Sinne raubten. Der freche Floh mit dem heißen Blechdach verkauft sich seither wie Softeis in der Badeanstalt und fand bei uns mit 17.855 Zulassungen auch im letzten Jahr den größten Freundeskreis.

Vier Personen schaffte der 206 CC aber stets nur laut Fahrzeugschein. Wer die Sonnen-Sause also am liebsten mit guten Freunden macht (und diese auch als solche behalten möchte), dem macht Peugeot jetzt mit dem 307 CC ein höchst unwiderstehliches Angebot.

Beängstigend flach stehende Frontscheibe

Optisch lässt sich das kompakte Coupé-Cabrio zwar eindeutig der 307-Familie zuordnen, die Erscheinung des offenen Franzosen wirkt aber deutlich dynamischer. Dafür sorgt vor allem die gestreckte Linie. Bei gleichem Radstand (2,61 m) wie der Fünftürer wuchs der hintere Überhang um 14 Zentimeter, sodass sich der 307 CC auf 4,34 Meter streckt.

Gleichzeitig reduzieren Tieferlegung und die beängstigend flach stehende Frontscheibe die Höhe um neun Zentimeter auf 1,42 Meter. Sieht hübsch aus, wirft im Falle des vorderen Scheibenrahmens, der als Überschlagschutz natürlich Verstärkungen trägt, aber eine Frage auf: Wie steigt man da ohne Beulen ein? Auf dem Genfer Automobilsalon (6. bis 16. März 2003) kann man es ausprobieren.

Genau wie den Kuschelkomfort im Fond. Weil die zweite Reihe gegenüber dem Fünftürer acht Zentimeter nach vorn versetzt wurde, dürfen wir wohl keine Raumwunder erwarten. Um mit Freunden übers Wochenende ans Meer zu fahren, reicht es aber allemal.

Stilvolle Eleganz im 307-CC-Cockpit

Das deutlich aufgewertete Cockpit passt schon jetzt. Zahlreiche Alu- und Metallverzierungen zaubern stilvolle Eleganz ins Abteil, weiß hinterlegte Instrumente mit feinen Chromrahmen sorgen für den sportlichen Touch.

Und auch bei der Ausstattung lassen sich die Franzosen nicht lumpen. Klimaautomatik und CD-Radio gehören beim offenen 307 ebenso zur Serienausstattung wie eine komplette Sicherheits-Crew (ESP, Bremsassistent, vier Airbags, aktive Vordersitzlehnen gegen Schleudertrauma).

Das volle Verwöhn-Aroma dürfte der 307 CC dennoch erst entwickeln, wenn das vollelektrische Verdeck in 25 Sekunden in den Kofferraum gefaltet ist. Ein Schauspiel, das wir von 206 CC und SLK zur Genüge kennen – und von dem wir dennoch nicht genug bekommen können. Über einen zentralen Schalter lassen sich zudem alle Scheiben gleichzeitig versenken – der Sommer kann kommen. Auch wenn der Dach- Strip den Kofferraum von 350 auf 204 Liter verringert.

Fahrleistungen und Technische Daten

Zum Verkaufsstart tritt der 307 CC mit zwei kräftigen Zweiliter-Benzinern an. Der bekannte Vierventiler mit 136 PS soll nur 10,3 Sekunden bis Tempo 100 brauchen, 207 km/h Spitze schaffen und sich mit 8,2 Litern auf 100 Kilometer begnügen. Vom coolen Cruisen im Cabrio bis zur flotten Fahrt im Coupé deckt das Alu-Aggregat so alle Anforderungen ab.

Für die Sport- und Spaß-Fraktion schickte Peugeot den Motor noch mal ins Trainingslager. Zylinderkopf, Ein- und Auslasskanäle sowie Motorsteuerung wurden überarbeitet, die Einlassnockenwelle verfügt jetzt über eine stufenlose Verstellung. Ergebnis: satte 177 PS, die 9,5 Sekunden bis Tempo 100 und maximal 228 km/h erlauben. Trotzdem soll der Verbrauch nur bescheidene 8,8 Liter/100 km betragen. Auf einen Diesel müssen wir wohl noch etwas warten. Genau wie auf die Preise, die es erst in Genf geben soll – und die uns hoffentlich nicht die Frühlingsgefühle verderben.

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