Peugeot iOn auf der IAA 2009

Peugeot Ion (1994) Peugeot Ion (1994)

Peugeot iOn auf der IAA 2009

— 08.09.2009

Elektrisches Löwenbaby

Peugeot bringt den iOn mit zur IAA 2009 nach Frankfurt. Der französische Zwilling des Mitsubishi i-MiEV leistet 64 PS und fährt rein elektrisch bis zu 130 Kilometer weit. Ende 2010 soll er beim Händler stehen.

Das jüngste Baby der französischen Marke mit dem Löwen, der Peugeot iOn, feiert auf der IAA 2009 in Frankfurt seine Weltpremiere. Mit seiner Lithium-Ionen-Batterie fährt der kleine Peugeot rein elektrisch bis zu 130 Kilometer weit. Sein Motor leistet 47 kW oder 64 PS und schafft damit laut Hersteller eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Ein maximales Drehmoment von 180 Nm steht auf dem Datenblatt. Über einen konventionellen 220-Volt-Anschluss lädt der iOn seine Akkus in sechs Stunden komplett auf. 80 Prozent Ladekapazität können über eine Schnelladevorrichtung in dreißig Minuten "aufgetankt" werden. Mit vier vollwertigen Sitzen einer Länge von überschaubaren 3,48 Metern und einem Wendekreis von neun Metern soll der Ion vor allem die Stadt erobern. 

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Schon 1994 präsentierte Peugeot auf dem Pariser Automobilsalon eine elektrische Kleinwagenstudie namens Ion.

Der iOn wird eine weiter entwickelte Kommunikationseinheit an Bord haben, die es nicht nur erlaubt, ihn im Fall einer Panne zu finden und Hilfe zu schicken. Sie soll außerdem die Energiedaten, gefahrene Kilometer, Inspektionen etc. an die Zentrale von Flottenkunden übermitteln können. Die Ähnlichkeit des französischen Flohs mit dem Mitsubishi i-MiEV kommt nicht von ungefähr. Mitsubishi und Peugeots Mutter PSA kooperieren bei der Entwicklung von Dieselmotoren und haben sich 2008 darauf geeinigt, das Elektrofahrzeug mit zwei Namen in Europa zu verkaufen. Eine dritte Version von Citroën wird erwartet. Zu Preisen macht Peugeot noch keine Angaben. Der Mitsubishi i-MiEV kostet momentan in Japan 34.000 Euro, soll in der Massenproduktion aber bei rund 15.000 Euro liegen. Ende 2010 rollt der iOn zum Händler.

1994 gab es schon einmal einen iOn

Der Name iOn ist unter den Peugeot-Studien nicht neu. 1994 präsentierten die Franzosen auf dem damaligen Pariser Automobilsalon einen Kleinwagen mit einem in den Rahmen integrierten Seitenaufprallschutz, beschichteten Fenstern, die 80 Prozent des UV-Lichts abhielten, 850 Kilo Gewicht und elektrischen Türen. Vor allem über die Innenraumgestaltung kann man heute mit Sicherheit schmunzeln, aber auch der 1994er iOn war ein Elektroauto.

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