Peugeot iOn kommt im Oktober 2010 — 04.02.2010
Peugeot-Stromer im Anmarsch
Klare Ansage: Peugeot will das Elektroauto iOn ab Oktober 2010 auf den Markt bringen. So darf sich das Unternehmen damit schmücken, erster europäischer Anbieter eines Stromers zu sein.
Das Rennen um das erste Elektroauto in Serie auf dem deutschen Markt ist entschieden:
Mitsubishi liegt mit dem
i-MiEV ganz vorn.
Peugeot schmückt sich mit dem Titel, mit dem
iOn der erste europäische Anbieter mit E-Antrieb zu sein: Das ist zwar nur ein Japaner mit Löwen-Logo, aber trotzdem werbewirksam fürs Markenimage. Im Oktober 2010 bringt
Peugeot mit dem iOn als erster europäischer Hersteller definitiv ein Elektroauto auf die Straße. Mit seiner Lithium-Ionen-Batterie fährt der kleine
Peugeot rein elektrisch bis zu 130 Kilometer weit. Sein Motor leistet 47
kW oder 64
PS und schafft damit laut Hersteller eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Ein maximales
Drehmoment von 180 Nm steht auf dem Datenblatt.
Über den Service "Mu by Peugeot" können Fahrräder, Scooter, Pkw und Transporter von Peugeot gemietet werden.
Über einen konventionellen 220-Volt-Anschluss lädt der iOn seine Akkus in sechs Stunden komplett auf. 80 Prozent Ladekapazität können über eine Schnellladevorrichtung in dreißig Minuten "aufgetankt" werden. Nächster Schritt in Sachen saubere Mobilität soll 2011 der
3008 HYbrid4 werden. Damit bringt Peugeot als erster Hersteller ein Dieselhybridmodell. Außerdem betritt Peugeot auch mit der neuen Mobilitätsdienstleistung "Mu by Peugeot" neues Terrain: Über den Service können mit einer Prepaid-Karte Fahrräder, Scooter, Pkw und Transporter von Peugeot gemietet werden. Sogar Navigationsgeräte, Dachboxen und anderes Zubehör sind so zu haben, nach der Markteinführung des iOn auch der Peugeot-Stromer. Kleiner Nachteil: Der Mobilitäts-Service startet in der ersten Jahreshälfte 2010 zunächst nur in Berlin.
Kommentare zum Artikel (4)
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@h. dahlmer: die e-autos sind so schon sauteuer, wenn man konsequent auf leichtbau setzen würde, dann wären sie endgültig zum spielzeug der reichen verkommen. den lupo 3l wollte keiner kaufen, weil leichtbau seine kosten in die höhe trieb. obwohl sich mit einer auf großserie beruhenden kleinstwagenkarosserie mit mäßigem cw-wert 1999 schon ein verbrauch unter 3l und co2-ausstoß von 81g realisieren ließ. solange alternative antriebe und leichtbau deutlich teurer sind (selbts mittelfristig inkl. energiekosten) als konventionelle technik, wird sich am exotendasein auch nichts ändern.
Also, Leichtbau um 666 kg und cw-Werte unter 0,199 hätten Reichweiten je nach Fahrweise zwischen 200 und 300 km ermöglicht, locker.
Wann endlich werden Ultraleichtbau und Aerodynamik ernst genommen, damit mal deutlich weniger Verbräuche, egal mit welchem Antrieb, realistisch sind?
Bei Sprit unter 1,99 Liter auf 100 km für 4-Sitzer.
Leichtbau um 666 kg und cw-Werte
Der Elektro Smart wird doch schon ausgeliefert.
Warum ist Peugeot jetzt der erste mit dem iOn?