Peugeot Onyx Concept: Fotos

Peugeot Onyx Sportwagenstudie Paris 2012 Peugeot Onyx Sportwagenstudie Paris 2012 Peugeot Onyx Sportwagenstudie Paris 2012

Peugeot Onyx Concept: Autosalon Paris 2012

— 12.09.2012

Supersportler aus Frankreich

Peugeot zeigt auf dem Pariser Salon 2012 die Sportwagenstudie Onyx. Die Flunder hat 600 PS bei 1100 Kilo Gewicht. Auf der Straße werden wir die Studie allerdings nie zu sehen bekommen.

Peugeot nutzt das Heimspiel auf dem Autosalon Paris für eine spektakuläre Sportwagenstudie. Der Onyx ist ein echtes Geschoss und wird für viele neugierige Blicke sorgen. Die Optik ist bewusst gewagt gewählt: flach, aggressiv, böse. Mit seinem doppelt gewölbten Dach und den Aluminiumbögen erinnert der Onyx an den Peugeot RCZ. Scheiben und der Dachhimmel sind aus PMMA (Polymethylmethacrylat). Das durchsichtige Material gibt den Blick auf die Carbonhülle der Flunder frei. Ein vertikaler Kühlergrill und langgezogene Full-LED-Scheinwerfer prägen die Frontpartie. Die Heckleuchten des Onyx in Form von drei Krallen sind typisch für Peugeot.

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Designer-Träume: Ein Dach wie eine Kuppel und sechs Auspuffrohre wie bei einer Kirchenorgel.

Die Kernstruktur der Karosserie aus Carbon wiegt nur rund 100 Kilo. Für optische Akzente sorgen Kupferelemente. Weitere Eckdaten: 4,65 Meter Länge, 2,20 Meter Breite, 1,13 Meter Höhe, das Leergewicht beträgt nur 1100 kg. Als Mittelmotor ist ein V8-Hybridmotor mit 3,7 Litern Hubraum verbaut. Der mit Einlässen auf dem Dach gekühlte V8 überträgt seine 600 PS über ein sequentielles 6-Gang-Getriebe auf die Hinterräder. Die passenden Reifen liefert Michelin: 275/30-Pneus vorn (hinten 345/30) werden auf 20 Zoll-Felgen gezogen. Die Hybrid-Technologie von Peugeot nutzt die normalerweise verlorene kinetische Energie während der Bremsphasen. Die Energie wird von Lithium-Ionen-Batterien gespeichert und anschließend automatisch für die Beschleunigung zur Verfügung gestellt, das bringt für kurze Zeit weitere 80 PS.

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Das Cockpit besteht aus gepresstem und in die Länge gezogenem Filz und Altpapier.

Die Türen haben eine spezielle Kinematik: Beim Öffnen trennt sich die Außenhaut aus Kupfer von der Türverkleidung und bewegt sich zunächst einige Zentimeter seitwärts bevor sie sich um ihre Drehachse schwenkt. Innen gibt sich der Onyx naturnah: Mit gepresstem und in die Länge gezogenem Filz aus einem Stück ausgekleidet, wird der Innenraum zu einem Schmuckstück ohne Nähte oder Anschlüsse. Optisch erinnert das an Mamor. Selbst das Lenkrad (mit Schaltwippen) ist mit Filz bezogen. Die Armaturentafel besteht aus einem "Holz" namens Newspaper Wood. Das Material wird aus Alt-Zeitungen hergestellt, die zu neuen Sägeblöcken gepresst und dann zu Einzelelementen verarbeitet werden. Ein Hauch Maybach aus Frankreich: In der Mittelkonsole befindet sich ein mundgeblasenes Kristallelement, das edle Düfte im Fahrzeug verteilt. In Serie wird der Onyx nie gehen, er ist ein Designer-Stück. Mehr zum Thema Peugeot Tuning.

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