Phaeton-Produktion

Phaeton-Produktion

— 20.08.2002

Durchatmen bei VW

Die Gläserne Manufaktur arbeitet wieder mit voller Belegschaft. Wegen des Hochwassers in Dresden war der Betrieb letzte Woche nur eingeschränkt möglich.

Blaues Auge, aber nicht k.o.! So lässt sich die Lage der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen am besten beschreiben. Die Auto-Fabrik ist dem Hochwasser von Dresden mit leichten Blessuren entkommen. In der den Hallen, wo VW sein Luxusmodell Phaeton baut, wird seit Montag (19. August 2002) wieder mit voller Belegschaft gearbeitet, sagt VW-Sprecher Fred Bärbock. Letzte Woche lief die Produktion nur mit starken Einschränkungen. Denn zwei Drittel der Mitarbeiter halfen bei der Sicherung der Stadt. Schleppten Sandsäcke. Retteten ihr Hab und Gut. Am Dienstag (13. August) blieb das Werk wegen Katastrophenalarm geschlossen. Die Elbbrücken, täglicher Arbeitsweg vieler Beschäftigter, waren gesperrt. Auch jetzt ist der Betrieb noch eingeschränkt. Denn das Logistikzentrum in Friedrichstadt war überflutet. Die 4,5 Kilometer lange Cargo-Bahn-Strecke zur Manufaktur ist wegen des Hochwassers noch unterbrochen. Die Teile werden deshalb per Klein-Lkw geliefert. Wann die Produktion wieder in vollem Umfang laufen wird, ist noch unklar.

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