Pininfarina Duettottanta in Genf 2010

— 02.03.2010

Wird das der neue Alfa Spider?

Pininfarina liefert mit der Alfa-Studie "Duettottanta" einen Ausblick auf die kommende Generation des Spider. Das Konzept ist eine Reminiszenz an den Ur-Spider der Sechziger und feiert zugleich das 80-jährige Firmenjubiläum.



Mamma Mia, beim Anblick dieser rassigen Signorina werden Alfisti mit der Zunge schnalzen! "Duettottanta" – oder auch "2uettottanta" – heißt die rote Schönheit aus bella italia, die das Messe-Publikum auf dem Genfer Autosalon 2010 verzaubert. Die Design-Studie aus dem Hause Pininfarina liefert uns einen Ausblick, wie der nächste Alfa Spider aussehen könnte. Gleichzeitig soll sie aber auch an die langjährige Zusammenarbeit zwischen Alfa Romeo und Pininfarina erinnern – daher auch die etwas eigentümliche Bezeichnung der Studie: "2uettottanta" ist ein Kunstwort, abgleitet vom legendären Alfa Spider Duetto. Die 1966 eingeführte Urversion des knackigen Italo-Roadsters wurde durch den Film "Die Reifeprüfung" mit Dustin Hoffman zur Stilikone der rebellischen Sechziger. Mit "Ottantta" (italienisch: achtzig) zelebriert die 1930 gegründete Designfirma Pininfarina ihr 80-jähriges Firmenjubiläum.

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Die Studie "2uettottanta" ist 4,20 Meter lang, 1,80 breit, 1,28 hoch und hat einen Radstand von 2,5 Metern.

So viel Tradition und Herzblut verteilt auf 4,20 Metern Blech – die Studie Duettottanta repräsentiert ein Stück italienische Automobilgeschichte. Und wirkt gleichzeitig wie ein echter Alfa: aggressive Front mit tief nach unten gezogerner Haube und breitem Alfa-Dreieck, schnörkellose Seitenlinie mit markanten Hutzen und ein leicht verspieltes, elegant geformtes Hinterteil. Etwas gewöhnungsbedürftig dagegen die schlitzartigen LED-Scheinwerfer, aus denen der 2uettottanta uns grimmig anstrahlt – warum so böse, Signorina? Passend zum sportlichen Blechkleid steckt unter der Haube ein Turbobenziner mit exakt 1,75 Litern Hubraum. Das hat seinen Grund: Mit dem Motor erinnert Alfa an den sportlichen 1750 Veloce von 1968. Der Spider besaß da noch das klassische Rundheck, das – wie die Arbeiter der Alfa-Fabrik meinten – wie ein "Osso di Sepia" aussah. Das ist ein Tintenfisch-Knochen, was der wachsenden Popularität des Italieners allerdings nicht schadete.

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Das elegante Heck wirkt verspielt und bullig zugleich.

Innen bliebt die Studie eher sachlich kühl. Emotione? Basta, hier empfängt den Alfisti sportliches, aber nüchternes Ambiente. Allerdings verzichten die Designer nicht auf die traditionellen, tubenförmigen Rundinstrumente, die Alfa-Fans so sehr lieben. Bravo, Pininfarina, denn sie gehören zum Spider wie der Vino zur Pasta. Auch der chromglänzende Schaltknauf ist ein Hingucker. Er ermöglicht die Wahl dreier Fahrprogramme: "Dynamic", "Normal" und "All Weather", deren Einstellungen sich auf auf das Ansprechverhalten von Motor, Fahrwerk, Lenkung und Bremsen auswirken. Die Kraftübertragung erfolgt per Doppelkupplungsgetriebe, geschaltet werden kann auch über Wippen am kultigen Dreispeichen-Volant. Alles in allem ein äußerst passendes Geburtsagspräsent für Pininfarina und Alfa Romeo. So bauen bitte, wir wollen ein Date mit diesem schönen Fräulein!

Autor: Jan Kretzmann

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