Pirelli Tuning Award 2008

Pirelli Tuning Award 2007: das Finale Pirelli Tuning Award 2007: das Finale

Pirelli Tuning Award 2007

— 04.09.2007

Goldfinger macht das Rennen

Robert Klinger ist der große Gewinner des diesjährigen Pirelli Tuning Award. Sein Preis: Ruhm und Ehre, 2500 Euro und ein exklusiver Ausstellungsplatz auf der Motor Show in Essen.

Die vielleicht begehrteste Trophäe der Tuning-Welt, der Pirelli Tuning Award, hat einen neuen Besitzer. Robert Klinger und "Goldfinger” heißen die großen Sieger. Mehr als 40 der spektakulärsten Tuning-Boliden aus Deutschland und Europa waren in den "Pott” gereist, um sich um die Krone zu bewerben. Die Jury aus Tunern wie Brabus, Wolf und Irmscher hatte am Ende ein klares Ergebnis. Mit über 100 Punkten Vorsprung zum Zweitplatzierten konnte der Klingers Opel Astra den "Pott” und die "Kohle” von Miss Tuning Silvia Hauten in Empfang nehmen. Seit sieben Jahr wird der Pirelli Tuning Award verliehen, seit drei Jahren gibt es das Konzept der Award-Tour, die 2005 in Augsburg begann, letztes Jahr in Leipzig Station machte und dieses Jahr in Köln gastierte. 43 Fahrzeuge wetteiferten  um den begehrten Platz auf der Motor Show Essen, Preisgelder und jede Menge Pirelli-Reifensätze. Wie auch in den Jahren zuvor traf sich das gesamte Feld am Freitagabend im Hotel, in diesem Fall im Mercure in Köln West. Bevor es ans Futtern ging, gab das Organisationsteam um Miriam Wernhardt die Startnummern und Fahrtunterlagen für die am Samstag anstehende Show & Shine Rallye aus.

Um Punkt neun Uhr startete das Fahrzeug mit der Nummer 1, der Ford Focus des Schweizers Denis Markovic. Im Abstand von drei Minuten ging es auf die 145 Kilometer lange Reise durch Köln in Richtung Weinberge und Ahrtal und wieder zurück. Gespickt mit vier Action-Points, bei denen gefühlt, gefahren und geraten werden musste. Unterwegs wurde ein Pirelli-Geschwindigkeitsmesser versteckt, der jedoch nur wenige beim Rasen ertappte. Nach der Orientierungs-Rallye stand Putzen in der SONAX-Waschstraße an. Der Pflege-Spezialist spendierte für alle Finalisten Shampoo und Wachs sowie zwei formschöne Elfen, die je nach Wunsch Hand am Auto anlegten. Alles im Lack also, außer für Patrick Förster: Der hatte es mit seinem orangenen Civic Coupé etwas zu eilig. An einer Kreuzung setzte er spontan zurück, ohne in den Rückspiegel zu schauen. Die Folge: eine komplett zerrissene Eigenbau-Heckschürze. Beim Abendessen im Hotel wurden dann die Tagessieger bekanntgegeben. Das Gespann mit den meisten Punkten bei den Action Points: Thomas Schindler mit seinem BMW 3er Touring. Platz zwei ging an Roger Kieffer (Renault Mégane), Platz drei an Mark Degebrodt und seinen Golf IV.

Pirelli bot ein buntes Programm, ermöglichte den Teilnehmern einen sexy Carwash.

Nächster Morgen, Teil zwei des Events auf dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Weilerswist. Die Teilnehmer mussten früh aus den Federn. Denn erneut stand um neun Uhr die Jury bereit zum Bewerten. Dieses Jahr gaben die Tuner Irmscher, Domanig, Brabus, Kunzmann, Streetec, Wolf sowie eine Vertreter der GTÜ ihre Punkte ab; unterstützt wurden sie von
Ronny Mehnert von www.geilekarre.de. Während die ersten Teilnehmer ein Fahrsicherheitstraining absolvierten, präsentierten und erklärten die anderen Finalisten der Jury ihre Fahrzeuge. Acht Minuten Zerit hatten sie dafür. Trotz bunter Jury-Mischung war das Ergebnis am Ende doch klar. Mit über 100 Punkten Vorsprung gewann Robert Klinger mit seinem "Goldfinger" Opel Astra vor dem VW Bora von Michael Wagner (Pirelli Award Sieger von 2004) und dem piekfeinen Audi A4 von Dennis Braatz. Den Gesamtsieger-Scheck im Wert von 2500 Euro übergab Silvia Hauten, die amtierende Miss Tuning. Bussi gab es natürlich auch. Und eine gute Nachricht: Der Pirelli Tuning Award lebt weiter. Wir sind gespannt, wo uns die Tour nächstes Jahr hinführen wird. Bewerben kann man sich ab Dezember auf der Essen Motor Show 2007. 
Platz Name Fahrzeug Punkte
1 Robert Klinger Opel Astra 875
2 Michael Wagner VW Bora 850
3 Dennis Braatz VW Lupo 787
4 Philipp Pfneisl VW Lupo 783
5 Claus Nesensohn Audi A4 776
6 Dima Völk VW Lupo 775
7 Roger   Kieffer Renault Mégane 756
8 Mark Volger Audi A3 738
9 Markus Mader VW Polo 737
10 Lisa Jeremias VW Golf IV 736


Autor: Guido Naumann

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