Pirelli Tuning Award 2010: Finale

— 07.09.2010

Ein Oldie fährt nach vorn

Beim Finale des zehnten Pirelli Tuning Award fuhr überraschend ein 1970er Opel Rekord den Jungspunden um die Nase. Für die starke Konkurrenz von VW und Audi eine schwere Schlappe.
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Von Andreas Rogotzki Beim Pirelli Tuning Award 2010 gab es eine kleine Sensation. Die Besatzungen von VW und Audi fuhren eine schwere Schlappe ein, denn sie mussten sich dem Allzeit-Widersacher aus Rüsselsheim geschlagen geben! Ein Opel, genauer gesagt ein Rekord C Coupé aus dem Jahr 1970, setzte sich an die Spitze der Jury-Wertung. Dirk Hattenhauer konnte sich mit seinem voll restaurierten und 2010 auch im Innenraum aufgemotzten Opel Rekord durchsetzen. Der Gütersloher strich satte 2500 Euro Siegprämie ein und kassierte von der amtierenden Miss Tuning Kristin Zippel außerdem noch Küsschen. Nur wenige Punkte trennten den 1,9-Vierzylinder starken 150-PSler vom Zweitplatzierten, der mit rund 300 PS angetreten war. Der beste Beweis, das Leistung nicht alles ist. Recht deutlich konnte sich Robert Klinger – Sieger des Pirelli Tuning Award 2007 – gegen Thomas Matalla behaupten, der mit seinem VW Golf IV den dritten Platz belegte.
Finalisten: Hier gibt's die 50 besten Autos 2010
Das Finale fand auf dem Gelände des Münchener Olympiaparks statt.
Das Finale fand auf dem Gelände des Münchener Olympiaparks statt.
Aber: Nach dem Pirelli Tuning Award ist vor dem Pirelli Tuning Award. So kündigten viele der teilnehmenden Finalisten bereits jetzt ihre Bewerbung für 2011 an. Dann will die Golf-Fraktion an die Spitze des Feldes fahren. Die Veranstaltung 2010 war vor allem in Sachen Wetter durchwachsen. Petrus outete sich als Tuningmuffel, und ließ erst am zweiten Tag ein paar Sonnenstrahlen blitzen. Wenigstens konnte so die Show&Shine-Rallye mit einigermaßen trockenen Reifen absolviert werden.
Pirelli Tuning Award 2010: Alle Bewerber ansehen!
Weiteste Anreise (auf eigener Achse): Norman Deutscher und sein Seat Toledo hatten rund 1400 km auf dem Buckel.
Weiteste Anreise (auf eigener Achse): Norman Deutscher und sein Seat Toledo hatten rund 1400 km auf dem Buckel.
Die Teilnehmer mussten ihre Boliden dazu quer durch die bayerische Landeshauptstadt Richtung Starnberger See lenken. Autofußball war eine der Disziplinen, die an den zu passierenden Checkpoints zwischen den Rallye-Teilnehmern und einer guten Gesamtzeit stand. Der Sieger Nico Heiner wurde von Pirelli mit einem neuen Satz Alutec-Felgen belohnt. Belohnt wurden auch die Besucher. Pirelli unterhielt mit Fahrsimulatoren, Geschicklichkeitsradeln, einer Autogrammstunde mit Jumbo Schreiner, und im Abendprogramm mit der Band "GARY & GERY with their Used Underwear".

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Den wohl wichtigstens Auftrag des gesamten Final-Wochenendes hatte die zehnköpfige VIP-Jury: Rolf Weinkath (Weinkath Carwheels), Wolfgang Domanig (Domanig Design), Walter Wolf (Wolf Racing), Michael Weber (Racing Dynamics), Wolfgang Hagedorn (Novitec), Sven Stutz (Streetec), Konstantin Moshopoulos (Streetec), Markus Steib (PTA-Sieger 2009), Helmut Horn (tuning.de), Ronny Mehnert (geileKarre.de), Andreas Rogotzki (autobild.de). Sie musste zwischen Spreu und Weizen trennen. Nach rund vier Stunden wurde abgeklatscht und der letzte von fast 50 vorgeführten Wagen unter Argusaugen benotet. Einhelliges Urteil der Fachleute: Auf hohem Niveau getunt, vereinzelt Ausschläge noch oben.
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Unding,
09.09.2010 12:07Uhr
Ein Schlag ins Gesicht aller Tuningfreaks die ihr Autos glätten und mit Plastikschürzen versehen. Der alte Opel Rekord gewinnt. Und das zurecht! Eintrag melden
Alexander Wöhr,
08.09.2010 23:51Uhr
Hier ein privater Bericht zum Award 2010:
http://www.lx-competition.de/pageID_10249587.html

Viel Spass beim Lesen der Fakten.
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