Autokauf

Pkw-Absatz 2010: Private Käufe eingebrochen

— 15.03.2011

Sattes Minus

Der private Pkw-Absatz ist 2010 kräftig gesunken. Insgesamt gaben die privaten Käufer 61 Miliarden Euro für Autos aus. Das sind fast 17 Prozent weniger als 2009. Die Ursache liegt in der Abwrackprämie.

Im Jahr eins nach der Abwrackprämie haben sich die Verbraucher in Deutschland beim Autokauf zurückgehalten. Insgesamt gaben die Privathaushalte in Deutschland 2010 rund 61 Milliarden Euro für neue Autos aus. Damit brachen die Käufe um 16,7 Prozent auf das Niveau von 2008 ein, wie das Statistische Bundesamt jetzt in Wiesbaden mitteilte. Die Zurückhaltung nach dem Ende der staatlichen Kaufanreize führte dazu, dass die privaten Konsumausgaben insgesamt nur um 2,4 Prozent im Vergleich zum Krisenjahr 2009 anzogen. Ohne Berücksichtigung der Autokäufe hätte sich der private Konsum rein rechnerisch um 3,4 Prozent erhöht.

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In Deutschland waren im vergangenen Jahr insgesamt 2,92 Millionen neue Pkw (privat und gewerblich) gekauft worden, 23,4 Prozent weniger als im Rekordjahr 2009, als die Abwrackprämie das Geschäft vor allem bei Kleinwagen kräftig angekurbelt hatte. Allerdings zog das Flottengeschäft 2010 gegen den Trend an: Unternehmen hatten zuvor die Umweltprämie für Altfahrzeuge kaum genutzt und erneuerten ihre Flotten im Krisenjahr 2009 nur sehr zurückhaltend. Mit der Konjunkturerholung haben sie begonnen, Firmenwagen auszutauschen.

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