Porsche 718 Boxster (Genf 2016)

Porsche 718 Boxster (Genf 2016): Vorstellung, Marktstart und Preis

— 27.01.2016

Adieu, Sechszylinder!

Die Boxster-Modelle bekommen den historischen Namenszusatz 718. Und Vierzylinder-Boxermotoren. Immerhin steigt die Leistung und der Verbrauch sinkt!

Video: Porsche 718 Boxster (Genf 2016)

Neuer Boxster mit Vierzylinder

Vor 20 Jahren hat Porsche den ersten Boxster mit der internen Bezeichnung 986 vorgestellt. Jetzt wird der Mittelmotor-Sportler komplett neu aufgelegt. Der Name Boxster wird um den aus dem historischen Rennsport bekannten Zusatz 718 ergänzt. Ab sofort lautet die vollständige Bezeichnung also Porsche 718 Boxster (S). Markanteste Neuerung neben dem neuen Namen sind die Motoren: Der Sechszylinder-Boxer hat ausgedient und wird durch ein vierzylindriges Pendant ersetzt. Vorteil des Downsizings: Die Leistung steigt, der Verbrauch sinkt.

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Der 718 Boxster holt glatte 300 PS und 380 Nm maximales Drehmoment aus einem turbounterstützten Zweiliter-Vierzylinder, während der 718 Boxster S in der neuen Generation 350 PS und 420 Nm maximales Drehmoment bei 2,5 Litern Hubraum leistet. Damit stehen in beiden Versionen des 718 Boxster 35 PS mehr zur Verfügung als in der auslaufenden Baureihe 981. Die Turbomotoren kommen natürlich auch der Beschleunigung zugute: In 4,7 Sekunden (0,8 Sekunden schneller als der Vorgänger) geht es im 718 Boxster auf Tempo 100, während der 718 Boxster S sogar nur 4,2 Sekunden (0,6 Sekunden schneller als der Vorgänger) bis Landstraßentempo braucht. Wichtig für die Enthusiasten: Ab Werk kommt der 718 mit Sechsgang-Handschaltung. Auf Wunsch übernimmt natürlich das hochgelobte PDK-Doppelkupplungsgetriebe die Arbeit. Schluss ist erst bei 275 km/h (285 km/h im 718 Boxster S). Dank zwei eingesparten Zylindern sinkt auch der Vebrauch. So sollen sich die neuen Modelle mit 6,9 Litern (718 Boxster), respektive 7,3 Litern auf 100 Kilometer (718 Boxster S) fahren lassen, hat Porsche ausgerechnet.

Porsche 718 Boxster (Genf 2016)

Der neue Boxster wirkt bulliger

Im Innenraum des Porsche 718 Boxster werden einige Details vom gelifteten 911 übernommen.

Optisch bekommen die 718-Modelle eine breitere Front mit größeren Lufteinlässen und neu gestalteten Bi-Xenon-Scheinwerfern inklusive integriertem Tagfahrlicht. Optional leuchten auch LED-Scheinwerfer den Weg. Das Heck wurde ebenfalls überarbeitet und kommt ab Werk mit dreidimensionalen LED-Rückleuchten, wie wir sie vom Macan bereits kennen. Der 718 Boxster S steht serienmäßig auf 19-Zoll-Felgen, wer will, bekommt seinen Boxster gegen Aufpreis natürlich auch mit 20-Zöllern. Erstmals gibt es für den Boxster das PASM-genannte Sportfahrwerk mit 20-Millimeter-Tieferlegung für eine sattere Straßenlage. Der Innenraum des 718 wurde behutsam weiterentwickelt. Gegen Aufpreis gibt es das aus dem gelifteten (991 MKII) 911 bekannte Infotainment. Marktstart des 718 Boxster ist am 30. April 2016, los geht es bei 53.646 Euro für den 718 Boxster. Als 50 PS stärkerer "S" kostet der 718 Boxster mindestens 66.141 Euro.

Autor: Jan Götze

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