Alle Infos zum 718 Cayman und Cayman S

Porsche 718 Cayman (2016): Vorstellung

— 11.07.2016

Cayman ist neues Einstiegsmodell

Der neue Cayman bekommt das Kürzel 718, Vierzylinder-Boxermotoren und moderne Connectivity. Erstmals ist er günstiger als der Boxster.

Der Cayman ist nun günstiger als der Boxster.

Endlich stimmt die Reihenfolge. Nachdem lange Zeit der Boxster den Einstieg bei Porsche ermöglichte, ist nun der Cayman am günstigsten. Coupé vor Roadster, das passt. Der Cayman trägt wie der Roadster das Kürzel 718 und hat außerdem einen Vierzylinder-Boxermotor mit Turboaufladung, der den Sechszylinder-Sauger ersetzt. Für gut 250 Euro mehr als der Vorgänger, nämlich zum Preis von 51.623 Euro, ist der neue Cayman ab sofort bestellbar und ab Ende September 2016 beim Händler. Der 718 Cayman S ist dann ab 64.118 Euro zu haben.

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Die Grafik der Heckleuchten erinnert an OLED.

Front, Kotflügel und Seitenschweller des 718 Cayman sind kantiger als beim Vorgänger gestaltet. Wie der überarbeitete 911 hat nun auch der Mittelmotorsportler schmale Bugleuchten über den Lufteinlässen, die Positionslicht und Blinker enthalten. Neu sind auch die größeren Kühllufteinlässe und die Xenon-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Optional stehen LED-Hauptscheinwerfer mit Vierpunkt-Tagfahrlicht zur Verfügung. Das überarbeitete Heck hat nun eine schwarz lackierte Leiste mit integriertem Porsche-Schriftzug zwischen den Rückleuchten, die mit ihren vier scheinbar frei schwebenden Bremslicht-Spots an das OLED-Licht von Audi und BMW erinnern.

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Moderne Connectivity

Im Cockpit wurden das Armaturenoberteil und die Luftausströmer ausgetauscht. Handy-Vorbereitung, Audio-Schnittstellen und das 150 Watt starke Sound Package Plus gehören zur Serienausstattung. Optional stehen USB-Schnittstelle, Apple Car Play und Porsche Car Connect sowie Sprachsteuerung und Echtzeit-Verkehrsinformationen in der Preisliste. Wie der Touchscreen funktioniert und einzelne Funktionen über das Handy aktiviert werden, hat AUTO BILD bereits ausführlich ausprobiert.

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Fahrwerk im Cayman und Cayman S

Das Fahrwerk des 718 Cayman wurde komplett überarbeitet. Federn und Stabilisatoren sind damit steifer ausgelegt, die Stoßdämpfer wurden neu abgestimmt. Porsche verspricht mehr Quersteifigkeit und verbesserte Radführung. Als Option steht das PASM mit zehn Millimeter Tieferlegung zur Auswahl. Für das S-Modell gibt es erstmals ein PASM-Sportfahrwerk mit 20 Millimeter Tieferlegung. Das Sport Chrono-Paket wird über das Lenkrad bedient. Der 718 Cayman verfügt jetzt über die Bremsanlage, die bisher im Cayman S eingesetzt war. Der 718 Cayman S übernimmt an der Vorderachse die Vierkolben-Sättel des 911 Carrera mit sechs Millimeter dickeren Bremsscheiben.

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Leistungswerte für Cayman und Cayman S

Cayman und Cayman S haben 50 PS mehr.

Mit den turbogeladenen Vierzylinder-Boxermotoren hat der Cayman erstmals die gleiche Motorleistung wie der Boxster. Beim zwei Liter großen Basismotor gibt es 25 PS mehr, also 300 PS. Außerdem drückt der aufgeladene Vierzylinder seine 380 Newtonmeter Drehmoment bereits bei 1950 Umdrehungen auf die Hinterachse, während beim Sechszylinder erst ab 4500 Umdrehungen 290 Nm zur Verfügung stehen. Mit PDK und optionalem Sport Chrono-Paket sollen nach 4,7 Sekunden die 100 km/h geknackt werden. Neben all dem Mehr soll der Vierzylinder Boxer laut Porsche einen Liter weniger verbrauchen, also 6,9 Liter (mit PDK) im Schnitt. Der 350 PS starke 2,5-Liter-Motor des 718 Cayman S verfügt über einen Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG), der vom 911-Turbo bekannt ist und erstmals zusätzlich über ein Wastegate verfügt. 420 Nm, also 50 Nm mehr als beim Vorgänger, liegen zwischen 1900 und 4500 Umdrehungen an. Der 718 Cayman S schafft den Spurt auf Tempo 100 angeblich in 4,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird beim 718 Cayman mit 275 km/h und beim Cayman S mit 285 km/h beziffert.

Der Werterhalt des Cayman ist hoch

Seit 2005 ist der Cayman auf dem Markt – hier der Cayman S aus dem Jahr 2007.

Seit 2013 ist die aktuelle Generation des Porsche Cayman auf dem Markt – und immer noch ist für einen Gebrauchten aus dem Jahr 2013 mit rund 40.000 Kilometern auf dem Tacho eine Summe von knapp 44.000 Euro fällig. Bis zum Modellwechsel 2016 gab es einen Sechszylinder-Boxermotor, die Leistungsspanne liegt zwischen 275 PS beim Cayman und 385 PS beim Cayman GT4. Technisch stellt sich der Cayman als weitgehend unproblematisch dar, Anfang 2014 kam es zu einem Rückruf aufgrund von defekten Kofferraumschlössern. Das Vorgängermodell (2005 bis 2013) ist zu Preisen ab rund 25.000 Euro bei einer Laufleistung von 75.000 Kilometern zu haben (Modelljahr 2007). Im AUTO BILD Gebrauchtwagencheck zeigte sich auch dieses Modell weitgehend mängelfrei; lediglich ein leichter Ölverlust war zu vermelden. Der TÜV moniert häufig ein zu hohes Lenkspiel, was an verschlissenen Fahrwerklagern liegt. Grundsätzlich zählt der Cayman aber zu den Mängelzwergen bei der Hauptuntersuchung.

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