Porsche 911 (2019): Erlkönig

Porsche 911 (2019): Erlkönig

— 02.02.2017

Neuer Elfer fast ungetarnt

Die achte Generation des Porsche 911 ist bei Wintertests unterwegs. AUTO BILD hat neue Erlkönigfotos und erste Infos: Stirbt der Sauger?

Der neue Porsche 911 soll 2019 kommen. Erlkönigfotografen haben die achte Generation des 911 schon jetzt fast ungetarnt bei Wintertests erwischt! Das neue Design ist klar zu erkennen. Doch nicht nur optisch sondern auch technisch ändert sich einiges. AUTO BILD kennt erste Neuerungen!
Alle Baureihen des Elfers auf einen Blick

Das Heck des kommenden 911 ist noch getarnt, Rückleuchten und Spoiler sind aber klar zu erkennen.

Die optischen Unterschiede zur aktuellen Generation 991.2 sind deutlich erkennbar. So schließt die vordere Haube gerade mit der ebenfalls begradigten Frontschürze ab. Die Frontkotflügel werden größer und umschließen die Scheinwerfer. Insgesamt wächst der vermutlich 992 genannte Elfer weiter in die Breite. Im Profil fallen neben den neuen Felgen vor allem die Türgriffe auf: Die bekannten Bügelgriffe werden offensichtlich durch Klappgriffe ersetzt. Die Rückleuchten des Erlkönigs sind besonders schmal und erinnern mit dem durchgängigen Leuchtband an das Heck der Studie Mission E. Für mehr Anpressdruck verbreitert Porsche den weiterhin ausfahrbaren Spoiler fast auf die gesamte Fahrzeugbreite. Dafür bleibt auch der Motor an seinem angestammten Platz im Heck.

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Kein Mittelmotor im Porsche 911

Nach der Präsentation des 911 RSR haben einige Experten vermutet, dass die achte Generation der Sportwagen-Ikone ebenfalls vom Heck- zum Mittelmotor wechselt. Aber laut dem Magazin Car and Driver bleibt der Porsche 911 dem Heckmotor treu! Hauptgrund, am aktuellen Konzept festzuhalten: die Alltagstauglichkeit. Anders als bei Lamborghini, Ferrari oder McLaren können in einem Porsche 911 vier Personen mitfahren. Zumindest offiziell, in der Praxis sieht das schon anders aus. Ein weiterer Grund ist der ernorme Konstruktionsaufwand, den ein Wechsel aufs Mittelmotorkonzept nach sich zieht. Denkbar ist allerdings, dass der Heckmotor minimal weiter vorne platziert wird, um die Gewichtsverteilung zu verbessern.

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Saugmotoren vor dem Aus?

Was die Motorentechnik angeht, gibt es für Puristen eine gute und eine schlechte Nachricht. Die guten Neuigkeiten: Der 911 bleibt vom Vierzylinder aus den 718er-Modellen verschont. Bei der Ikone setzt man in Zuffenhausen auch in der achten Generation auf den Sechszylinder. Zum Einsatz kommen die im 991.2 vorgestellten Dreiliter-Turbomotoren in verschiedenen Leistungsstufen. Nicht ganz so erfreulich: Nach aktuellem Stand könnte die achte Generation komplett ohne Saugmotoren kommen. Sogar die Tracktools GT3 und GT3 RS sollen wohl auf Turbomotoren setzen. Schwacher Trost: Porsche könnte die Ikone 911 erstmals mit einem Hybridantrieb ausstatten. Eine reine Elektrovariante lässt wohl noch auf sich warten, denn vorerst dürfte sich Porsche beim Thema EV auf den angekündigten Mission E konzentrieren.

Porsche 911 (2019): Erlkönig

Autor: Jan Götze

Stichworte:

Prototyp Sportwagen

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