Porsche 911 Carrera T (2017): Test

Porsche 911 Carrera T (2017): Test

Porsche 911 Carrera T (2017): Test

— 30.11.2017

Der günstigste Puristen-Porsche

Nach dem GT3 mit Touring-Paket bringt Porsche nun auch den 911 Carrera als puristische "T"-Variante heraus. AUTO BILD hat alle Infos und die Sitzprobe!

Porsche besinnt sich seiner Wurzeln und bringt den 911 als puristischen Carrera T. Schon 1968 führten die Schwaben den Buchstaben als Bezeichnung für ein spartanisches Modell ein. Nachdem auf der IAA 2017 schon der GT3 mit Touring-Paket vorgestellt wurde, zieht nun der normale 911 nach. Aber was heißt puristisch hier konkret? Allem voran Leichtbau! So bestehen die Heckscheiben und die hinteren Seitenscheiben des Carrera T aus Leichtbauglas.

Mehr Ausstattung braucht ein 911-Cockpit nicht

Die Richtung gibt der Fahrer serienmäßig über das GT-Sportlenkrad vor. Ab Werk ist es allerdings mit Glattleder bezogen, Alcantara passt besser.

Weitere Bausteine für die Gewichtsreduktion offenbaren sich im Innenraum des Puristen-Porsche. Auch wenn es das Ausstellungs-Exemplar des Carrera T auf der LA Auto Show nicht vermuten lässt: Hier wird das Infotainment nur auf Wunsch verbaut! Ebenfalls optional sind die hervorragenden Schalensitze, die farblich perfekt ins schlichte Cockpit mit den gelben Akzenten passen. Minimalistisch ist auch das serienmäßige GT-Sportlenkrad, das standardmäßig mit Glattleder bezogen ist. Warum eigentlich, der Alcantara-Bezug passt eigentlich viel besser zum reduzierten Charakter des Carrera T. Passend dazu öffnet die Insassen die Türen per Schlaufe, der GT3 RS lässt grüßen. Ein Blick nach hinten: Die hinteren Notsitze sind Teppich gewichen – Standard beim Carrera T. Wer sie trotzdem für unerlässlich hält, kann sie aber ohne Aufpreis bestellen. All diese Änderungen führen dazu, dass der 911 Carrera T rund 20 Kilogramm leichter ist als ein ähnlich ausgestattetes Standardmodell. Der verkürzte Schalthebel des enger gestuften Getriebes mit sieben Gängen verfügt über ein rot lackiertes H-Schema. Im Zusammenspiel mit den Schalensitzen und dem knopflosen GT-Sportlenkrad ergibt sich daraus eine ergonomisch brillante Platzierung im besonderen Basis-Elfer.

Exklusive Ausstattungsmerkmale im Carrera nur als T

Der Frontspoiler wurde für den Carrera T aerodynamisch angepasst.

Porsche bietet beim Carrera T Ausstattungsoptionen an, die beim Standard-Modell nicht erhältlich sind. Dazu zählen unter anderem das serienmäßige PASM-Sportfahrwerk, das den 911 um 20 Millimeter tiefer legt, das Sport Chrono-Paket, "Sport-Tex"-Stoff für die Sitze und die optionale Hinterachslenkung. Die Sportabgasanlage ist serienmäßig. Zudem kommt der Carrera T mit reinem Hinterradantrieb und mechanischer Hinterachsquersperre. Ansonsten differenziert sich der T auch äußerlich vom normalen Modell. Vorne findet sich eine aerodynamisch angepasste Bugspoilerlippe, die Sport Design-Außenspiegel sind in "Achatgraumetallic lackiert. Seitlich findet sich ein "911 Carrera T" Schriftzug auf Höhe des Schwellers und 20 Zoll-Carrera-S-Felgen in Titangrau. Für die Lackierung bietet Porsche zehn Farben (Schwarz, Lavaorange, Indischrot, Racinggelb, Weiß und Miamiblau sowie Carreraweiß, Tiefschwarz und GT-Silber als Metallic-Farben) zur Auswahl. Für den Innenraum lassen sich neben verschiedenen Kontrastfarben und einem 911-Schriftzug auf den Kopfstützen, auch Vollschalensitze optional bestellen. Das knopflose Porsche GT-Sportlenkrad ist beim Carrera T serienmäßig verbaut.

Motor aus dem Einstiegs-Carrera

911-Stickerei in den Kopfstützen, Stoff auf den Sitzen: Der Carrera T erhält ein eigenes Innenraum-Design.

Bei der Motorisierung hat sich im Vergleich zum Basismodell nichts getan. Auch der 911 Carrera T fährt mit dem 370 PS starken Sechszylinder-Boxermotor. Er leistet ein Drehmoment von bis zu 450 Nm, durch die Leichtbaumaßnahmen am Fahrzeug selbst, sinkt das Leistungsgewicht beim T auf 3,85 kg/PS. Den Sprint von 0 auf 100 km/h leistet der Porsche dank des kürzer übersetzten Getriebes in 4,5 Sekunden. Optional lässt sich der Carrera T auch mit einem PDK-Doppelkupplungsgetriebe bestellen. Damit verringert sich die Beschleunigungszeit auf 4,2 Sekunden. Auslieferung für den puristischen Elfer ist laut Porsche im Januar 2018. Preislich startet der 911 Carrera T bei 107.553 Euro.

Porsche 911 Carrera T (2017): Test

Autoren: Andreas Huber, Peter R. Fischer

Stichworte:

Sportwagen

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